Autor: thomashandr

Presse

TAZ-Artikel 2012

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Pommern Mai 2018 – Reiseberichte

Das Besondere an dieser Reise war…

„Die gelungene Verbindung von körperlicher und sportlicher Aktivität (Radfahren) und geistiger Betätigung über Wissensvermittlung und Reflexion.

Etwas (ausschnitthaft) über ein Land (Polen) kennenzulernen „von unten“; also weniger abgehoben theoretisch, sondern beispielhaft an Projekten, Orten der Erinnerung, Einrichtungen mit dort aktiv Engagierten.

Sichtbar machen polnischer Geschichte, besonders der Nazi-Zeit und danach an   Erinnerungsorten, Denkmälern, baulichen Überresten und mit Erzählungen von Zeitzeugen.

Von der Moderation den Fokus der Betrachtung und Diskussion nicht nur auf Ereignisse und deren geschichtlichen und politischen Einordnung sondern auch auf das Erleben, die psychologische Verarbeitung und die sozialen Auswirkungen von Geschehnissen.

Nicht nur Analyse der aktuellen politischen Situation, Symptomen der polnischen und gesamteuropäischen Krise sondern auch Suche nach Alternativen der Gegenwehr von unten.“

(Klaus)

 

wie das Thema transportiert wurde! Und zwar durch den intensiven Kontakt mit Zeitzeugen/lokalen Akteuren/unmittelbar Betroffenen

Es gab die Möglichkeit für die Teilnehmer*innen, diese Personen hautnah zu befragen und      dadurch Informationen zu gewinnen und gute Beispiele kennen zu lernen, Anregungen zu erhalten.

gute Auswahl und Vorbereitung der Akteure/Zeitzeugen

Art des Zusammenspiels zwischen Infos über Fakten/theoretische Auseinandersetzung und das Treffen mit den Menschen

die Kombination Politik – Fahrrad – Gruppendynamik

„familiäre“ Atmosphäre in der Gruppe und zwischen Leitung und Teilnehmenden

Gute Radtouren, tolle Reiseleitung, interessante Runden, einheimische Erklärungen, polnische Landschaft. Vielen Dank!

Die Kombination an inhaltlicher Auseinandersetzung und Bewegung – radeln – an der frischen Luft

Polnische Sprache hören können. Die polnischen Gäste haben frei und unbefangen geredet und es wurde gut übersetzt.

Die sehr schöne Umgebung an beiden Unterkunftsorten. Die Kontakte/der Austausch mit polnischen Gästen.

Das leckere polnische Essen

Die sehr persönlichen Mitteilungen einzelner Teilnehmer*innen über die Auswirkungen von Flucht und Vertreibung der Eltern und Großelterngeneration auf sie selbst.

(Emelie)

 

Die offene und herzliche Haltung und Art und Weise der Bewirtung und Betreuung durch Frau und Herrn Koslowski. Das Vertrauen, uns in die persönliche Befindlichkeit einzubeziehen, was der gesellschaftliche und politische Wandel für Maciej A. und Piotr K. bedeutet. Die köstlichen Abendessen. Bei all der Sorge um die rechtspopulistischen Manipulationen der zur Zeit politisch Mächtigen, die Bereitschaft einzelner zu erleben, eigene Initiative zu leben und in die Tat umzusetzen, zum Beispiel Michal Kaliniak und auch wieder das Paar Koslowski. Privat hat mich meine eigene Anpassungsleistung beeindruckt, was die straffe Organisation und fast lückenlose Aktivität durch Radeln, Reden, Essen, Organisieren, Packen anbelangt.

(Sabine H.)

 

Die Vielfalt war für mich Besonders: hinsichtlich Referenten, Teilnehmer, Programmpunkte und Einrichtungen, die wir besucht haben. Die Fähigkeit der Gruppenleitung, alle Teilnehmer*innen gleichwertig mit einzubeziehen und das Entstehen einer Gruppe zu fördern

Mich hat der Oberst und sein Engagement für die lokale Geschichte sehr beeindruckt.

Liebevolles Aussuchen und Organisation der Unterkünfte und der besuchten Ortschaften.

Möglichkeiten des Kontaktes zu Einheimischen und des Austausches untereinander.

Ein freier Nachmittag zur individuellen Gestaltung , sogar Unterstützung und Anregung zum Reiten.

Netter Kontakt zu den beiden Gruppenleiter*innen.

Polen „erleben können“, nicht nur Theorie studieren.

Intensive und emotionale Auseinandersetzung mit der Vergangenheit der eigenen Großeltern

(Maria)

 

Ja, die Reise war eine wunderbare Melange aus dem Erleben der Landschaft und Natur, den Begegnungen mit Menschen, die hierher gehören mit ihren so unterschiedlichen Leben, Funktionen, Ideen und das Besondere, alle mit einem speziellen Bezug zu Deinem Leben, Thomas – und doch so vielfältig, dass sie sich uns geöffnet haben mit Wünschen, Ängsten, sogar mit ins Unreine Gesprochenem – das habe ich sehr geschätzt – und dafür Danke.

Persönlich, ganz persönlich ist mir auch der Wunsch erfüllt: hab` mich verbunden mit dem Land meiner Vor-Mütter und Väter – ohne Groll – mit dem Herzen. Und auch das erfüllt: Das Verbinden mit den Menschen der Reise-Gruppe – das Freuen über die Unterschiedlichkeit sogar.

(Sabine T.)

 

Nette Leute, interessante Vorträge, tolle Radtouren, sehr gute Organisation der Reise –Danke!

Eine tolle Reise durch die geschichtlichen und politischen Gegebenheiten Polens. Eine Gruppenreise, die tolle Möglichkeiten bietet, mit interessanten Menschen in den Gedankenaustausch zu treten. Eine herrliche Kombination von Naturerlebnissen, Gaumenfreuden und interessanten Gesprächen. Nach anstrengendem Radeln eine Zeit von Ruhe, gutem Essen und Besinnung.

(Susanne)

 

Radeln in Natur wie in der Kindheit (60iger Jahre), zum Bespiel der Feldlerche; Begegnung mit Mader*innen, unglaublich schönes Maiwetter, mehr Verständnis für Geschichte aus der Perspektive der polnischen Nachbar*innen.

Die Reise war ein besonderes Erlebnis, weil einfach alles gestimmt hat: das Wetter, die Unterkünfte, das Essen, die Gruppe, das Miteinander. Ganz besonders hervorheben möchte ich die Begegnungen mit den Menschen, die die Leiter uns vorgestellt haben und die wir befragen konnten. Die Radtouren, die wir zu den verschiedenen Orten unternommen haben, haben mir sehr gut gefallen. Beide Leiter*innen waren kompetent und unwahrscheinlich engagiert, und den ganzen Tag ein tolles Programm zu bieten. Und letztendlich, dass sich niemand verletzt hat.

Das Kennenlernen einer neuen Region in Europa mit Vergangenheit und Gegenwart. Gute anschauliche Vorträge mit anschließenden informativen Diskussionen und den Teilnehmenden und Vortragenden.

Die Besonderheit an der Weiterbildung war die Präsentation der Geschichte durch Augenzeugen, lokale Historiker und das Kennenlernen der polnischen Gegenwart durch Entscheidungsträger im heutigen Polen. Sie haben die Situation des heutigen Polens uns plausibel verdeutlichen können. Dabei wurde klar, dass die Transition vom Kommunismus vor 1989 noch längst nicht abgeschlossen ist. Es fehlte vielleicht ein Vertreter der PiS, um deren Initiative sichtbar werden zu lassen.

Ich bin schon viel mit Gruppen durch Länder gereist, aber noch nie habe ich derartig viel nichtsichtbares Hintergrundwissen historisch und aktuell über ein Land erfahren. Auch die Fülle und Vielfalt der Infos waren beeindruckend. Danke für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung

(Katinka)

 

Für mich war besonders, das Einheimischen eine Stimme gegeben wurde, wodurch nicht wir „unser Bild“ über Polen entwarfen, sondern sie uns halfen, Polen bzw. die polnische Situation jetzt zumindest bruchstückhaft zu erleben. Ich konnte dadurch mein Verständnis über die Solidarnosc korrigieren. Besonders war, dass ich eine (unerwartete) kameradschaftliche Gemeinschaft erleben konnte. Jede(r9 konnte frei – ohne schief angeschaut zu werden – seine auch kontroversen Ansichten äußern. Es war niemand rechthaberisch.

(Ina)

 

Für mich war besonders die wunderbare Landschaft im Frühling mit vielen Tieren und besonders Vögeln (Störche, Lerche, Pirol, Kuckuck, Schwalben) beim Radfahren zu erfahren. Besonders war auch für mich die Art und Weise der Leitung im Team. Die Disziplin der Gruppe (pünktlich losmachen) musste sich erst entwickeln.

(Renate)

Liebe Freunde und Interessierte von Politische Radreisen!

Auch im kommenden Jahr wird es wieder Politische Radreisen geben. Schwerpunkte werden die beiden Reisen  nach Pommern (Polen) bilden, dazu werde ich – zum 2. Mal – auf Entdeckungsreise durch Rheinhessen gehen. Hierzu gleich mehr!

Zunächst einige Sätze zu mir

„Enjoy the limit“, dieser Satz meines chinesischen Freundes wird mir auf meinem Weg durch‘s kommende Jahr Orientierung geben. Leser meiner Webseite (politische-radreisen.de) werden bemerkt haben, dass ich die Reisen dieses Jahres bislang nicht dokumentiert habe. Zu voll war der Terminkalender und „nebenher“ wollte ich dies nicht tun.

Im Rückblick hatte ich zu viel angepackt in den letzten beiden Jahren. Neben den Politischen Radreisen arbeitete ich als Bildungsreferent hauptberuflich und freiberuflich, als Politikwissenschaftler schrieb ich über die Ursachen des Polnischen Rechtspopulismus und ging hierzu auf Vortragsreisen, war im Fundraising für ein Berliner Krankenhaus aktiv und beriet – wie bereits seit 10 Jahren – Roma-Initiativen in Tschechien und der Slowakei. Irgendwann war dann der Akku so ziemlich leer.

In Konsequenz habe ich neue, jüngere Menschen für das Team von Politische Radreisen gewonnen. Alina Voinea unterstützt mich bei den Verwaltungsaufgaben sowie Anne Waninger und Sofie Koscholke bei der Vorbereitung und Durchführung der Reisen. Des Weiteren werde ich für 2018 kein neues Konzept für eine neue Radreise bzw. zu einem neuen Thema entwickeln und anbieten, sondern Bewährtes durchführen.

Meine Bildungsarbeit will ich reduzieren, lediglich jeweils im Dezember 2017 und 2018 sind, gemeinsam mit meiner Kollegin Annette Jensen, in Malente (www.heinemann-bildungsstätte.de)  Workshops zum Thema: „Wege aus der Wachstumswirtschaft“ in Planung.

Mich treibt nach wie vor die Frage um und an, wie wir Alternativen zum bestehenden Vergesellschaftungsmodell entwickeln und stärken können. Die Veränderung des Blickwinkels – von den Rändern her sehen zu lernen – hilft mir dabei, die Defekte unseres Demokratiemodells zu erkennen: Unser Modell ist zum Beispiel außerstande, die große Armut der am meisten diskriminierten Volksgruppe der Roma zu lindern. Ein Besuch im Kosovo (als Experte in einem GIZ-Projekt) verdeutlichte mir vor Kurzem: Durch Wahlen werden korrupte Machtcliquen legitimiert, die vor Ort präsente Internationale Gemeinschaft, viele darunter aus Deutschland, sind eher Teil des Problems und nicht Teil der Lösung. Hierzu und zur Situation der Roma in der Slowakei und im Kosovo möchte ich im kommenden Jahr einiges zu Papier bringen und mich einmischen in die große Politik. 

 

Falls Du/Sie jetzt Lust bekommen hast/haben, geht es HIER zu den geplanten Radreisen für 2018!

Warum biete ich eine Radreise in die Heimat der Roma im Osten der Slowakei an?

Warum haben viele Romagruppen keinen Zugang zu dem, was als „normales“ Leben gilt? Diese Frage treibt mich all die Jahre um, seit ich mit ihnen zusammen arbeite – und auch jetzt bei meiner Recherchereise zur Vorbereitung der Radtour Ende Juni stand diese Frage für mich wieder im Zentrum.

Ausgangssituation: Es verändert sich seit mehreren Jahrzehnten nichts daran, dass ca. 60 – 70 Prozent (mit eher steigender Tendenz) der Roma im Osten der Slowakei fast völlig separiert von der Mehrheitsbevölkerung in großer Armut in Slums leben. Eine höhere Schulbildung, Zugänge zur Arbeitswelt, überhaupt in unsere sogenannte moderne Welt, gibt es für sie nicht. Auch das gerade zu Ende gegangene Jahrzehnt der Romadekade hat keine nachhaltigen Ergebnisse gebracht. Die Sozialhilfe liegt zwischen 100.- bis 200.- EUR, hinzu kommen monatlich 60.- EUR/Person für die Teilnahme an staatlichen Arbeitsaktivierungsprogrammen und 23 EUR Kindergeld pro Kind. Kinderreichtum hat traditionell einen hohen Wert, insbesondere arme Romafamilien gebären viele Kinder, die Romapopulation nimmt prozentual im Land zu. Der slowakische Staat hat keine erfolgsversprechende Strategie zur Inklusion, eine populistische bis nationalistische Stimmungsmache, in der Ängste gegen eine Übermacht der Roma geschürt werden, nimmt zu.

Dabei wäre ein Inklusionsprozess, nach meiner Überzeugung, längerfristig möglich. Ich habe viele Jahre lang Einblick in die Entwicklung mehrerer Dörfer in der Mikroregion Kecervce-Olsawa gewonnen. Dort begleitete und berate ich ein Team von Community-ArbeiterInnen  bei ihren systematischen Versuchen, die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern. Auch andere Projekte im Land habe ich besucht. Anhand dieser Erfahrungen glaube ich die Mechanismen erkannt zu haben, die einen Inklusionsprozess[1] verhindern. Dazu gehört sicher der mangelnde Wille der Entscheidungsträger vor Ort, in der Slowakei und auf  EU-Ebene. Es  wäre falsch, die Ursachen für den ausbleibenden Inklusionsprozess allein in einer „demokratischen Unreife“ der neuen EU-Mitgliedsstaaten oder im verbreiteten Antiromaismus in der Slowakei oder auch in Europa zu suchen. Toleranz gegenüber der Romaminderheit ändert allein an ihrer Situation überhaupt nichts!

Am Abgrund Europas ist mir bewusst geworden, warum unsere Gesellschaften keinen Willen besitzen für einen langfristigen Inklusionsprozess: Wenn alles der Profitmaximierung unterworfen ist, ist eine Inklusion von Randgruppen – nicht nur der Roma – nicht möglich.

Das kapitalistische System fördert nicht das grundlegende Bedürfnis der Menschen nach Wohlstand, Chancengerechtigkeit zur Entfaltung individueller Fähigkeiten, Sicherheit und Frieden. Es diszipliniert durch Drohungen und dem Ausschluss von materiellen Ressourcen für den normalen Lebensunterhalt. Und es schafft sich ideologische Legimation durch Abgrenzung gegenüber unliebsame Minderheiten. Alle mitzunehmen auf die Reise in eine Gesellschaft, in der die Entfaltung jedes Einzelnen die Bedingung für die Freiheit der Gesellschaft ist, das ist nicht das Wesensmerkmal einer kapitalistischen Gesellschaft. Menschen sind in erster Linie als KonsumentInnen von Interesse.

Das ist der zentrale Grund, warum geschätzt 70 Prozent der Roma in  Slums leben. Einige hunderttausend Menschen werden sich selbst überlassen, weil ihre Arbeitskraft nicht wie die der Mehrheitsbevölkerung in jahrhundertelangen Anpassungsprozessen geschult und diszipliniert worden ist. Mit ihnen leben die Ärmsten aus der Nichtromabevölkerung. Nur in der Zeit des Realsozialismus, nach dem zweiten Weltkrieg bis zum Jahre 1989, arbeiteten die Roma zumeist in Fabriken, ihre materielle Existenz war gesichert, ihr Alltagsleben gewann an Struktur. Mit der Wende waren sie, oft ungelernt, die ersten, welche ihren Arbeitsplatz verloren.

Heute  fehlen der Wille und eine ausreichende schulische und berufliche Ausbildungsförderung, um ihre Arbeitskraft an das Anforderungsprofil in modernen, konkurrenzfähigen Betrieben heranzuführen. Zugleich hat der Transformationsprozeß die Gesellschaft in der Slowakei mental verändert. An den Schalthebeln der politischen und ökonomischen Macht sitzt häufig der Aufsteigertypus – rücksichtslos, egoistisch, Karriere orientiert, ohne Empathie. Obwohl es positive Beispiele auf Mikroebene gibt, dass eine gesellschaftliche Teilhabe der ärmsten Romagruppen gelingen kann, gibt es auf der landesweiten Makroebene kein Umsteuern in Richtung einer systemischen, nachhaltigen Inklusion der Roma. Auf diese Weise kann einer verbreiteten Lethargie nicht entgegengewirkt werden. Ähnliche Prozesse von Teilnahmslosigkeit können auch in Familien des abgehängten Prekariats in Mitteleuropa beobachtet werden. Ohne ein Mitnehmen dieser ausgegrenzten und sich mittlerweile selbst ausgrenzenden gesellschaftlichen Gruppen in die Arbeits- und Lebenswelten unserer Gesellschaften fallen wir hinter den Geist der Aufklärung zurück. Demokratie ist nur möglich, wenn alle Menschen gleichberechtigten Zugang zur Bildung und Arbeit haben!

Wie kann eine erfolgreiche Inklusion – nicht nur der Roma – gelingen? Darüber möchte ich mit den Mitreisenden diskutieren. Hoffnung gibt mir meine gewonnene Erkenntnis, dass es längst Wege für eine erfolgreiche Inklusion der Romagruppen in die Mitte der Gesellschaft gibt. Die nötigen Instrumente sind bekannt. Dies möchte ich Euch während der Reise zeigen!

Thomas Handrich, Vogelsdorf, den 15.05.2017

[1]Ich verstehe unter Inklusion einen Prozess zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in der Slowakei. Ziel dieses Prozesses ist es, dass sich die slowakischen Romagruppen aktiv in das Gemeinwesen und in die Arbeitswelt einbringen, indem sie ihre bisherigen Nachteile bei der schulischen und anschließenden Ausbildung sukzessive abbauen und gleiche Zugänge zur Arbeitswelt bekommen wie die slowakischen Nichtromagruppen. Umgekehrt ist es notwendig, zum Beispiel durch ein umfassendes Armutsbekämpfungsprogramm, dass auch die Nichtromagruppen in das gesellschaftliche Leben einbezogen werden, die ebenfalls ausgegrenzt sind.  Durch die sichtbare Verbesserung der Lebenssituation ließe sich auch der verbreitete Antiromaismus in der Nichtromawelt abbauen. Es normalisiert sich dadurch nicht nur das Leben der Roma (eigenes legales Haus, bessere Bildung, Arbeit) selbst, sondern auch die Beziehungen zwischen Roma und Nichtroma in der Slowakei.

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An der Polenreise/an der gesamte Reise gefallen hat mir,….

-die Kontakte im Vorfeld mit Dir, die mir immer vermittelten dass Du Dich detailliert um alles kümmerst!

-unterwegs stets das Gefühl zu haben Du hast alles gut vorbereitet und geplant und ich muss mich nur ums strampeln, schauen und staunen/denken kümmern!

-die vielfältigen Inputs und Kontakte die wir hatten und von denen ich noch immer zehre bzw. auf mich wirken…

-dass ich so viele Eindrücke über Nachhaltigkeit, EU-Förderung, regionale, historische und auch demographische Entwicklungen bekam

Nochmals vielen Dank für Dein Engagement!

Lieben Gruß

Dagmar

Wie war die Polenreise 2016? Teilnehmer antworten- 6

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Hallo Thomas,

für mich war es die inspirierende Mischung aus Bewegung in zum Teil schönster Natur, anregenden Inhalten und Diskussionen, Kontakten mit einzelnen und mit der Gruppe und neuen Einblicken in ein so nahe liegendes mir bisher so fremdes Land. Mir hat die Reise Lust gemacht auf mehr! Mehr Informationen über/ und Auseinandersetzung mit Polen, seiner Geschichte und seiner aktuellen Entwicklung; mehr Gruppenerlebnisse und mehr Bewegung Vielen Dank!!

Imke

Wie war die Polenreise 2016? – Teilnehmer antworten – 5

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Lieber Thomas: Wie es sich für eine Politische Radreise gehört:

…………………………..Gelernt haben wir ´ne Menge!

Sogar die Handrichsche Meile im Radlergedränge

…………………….fuhr sich gut, auf die ganze Länge

am Ende gibts darum nur Lobgesänge:

      AUFS FORMEN DER GRUPPE

AUF POLNISCHE SUPPE

AUF ENDLOSE ALLEEN

UND GRÜNE BADESEEN

FÜRS WAGEN FETTER KONTROVERSEN:

ES GING UM DIE LINKE UND  EUROPAS ERBEN

DA CAPO, THOMAS, VORHER BRAUCH ICH NUR NOCH ´NEN WEICHEREN SATTEL

DENN DIE POLNISCHEN STRASSEN WAREN SCHON EIN GERATTEL!

Herzliche Grüße, Beate

Wie war die Polenreise 2016? – Teilnehmer antworten – 4

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An der Polenreise gefallen hat mir…

…dass in einem hervorragend geplanten und organisierten Rahmen in einer tollen und so heterogenen Gruppe viele Multiplikatoren ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Interessen eingebracht haben, und das Radeln einen äußerst angenehmen Ausgleich zu den vielen spannenden Gesprächen und Kontakten zu sehr interessanten Einheimischen geschaffen hat, dazu noch die schöne und weitgehend ruhige Landschaft…

Beate und ich hatten noch ein paar sehr schöne Tage an der Ostsee und sind vorgestern erst zurück gekommen.

Danke dir nochmal für alles und ganz liebe Grüße aus Frankfurt

Bettina

Wie war die Polenreise 2016? – Teilnehmer antworten – 3

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Noch mal einen ganz herzlichen Dank, lieber Thomas!

Thomas politische Radreise für eine nachhaltige Entwicklung schaffte
es gemäß dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ 20 Leute
aus Deutschland per Bahn+Rad  nach Berlin-Ost reisen zu lassen,
ca. 400km über oft angenehm autoleere Straßen Westpolens radeln
und dann mit der Bahn auch wieder nach Hause reisen zu lassen.
Damit hatte er eine sehr angemessene Form gewählt, den Teilnehmern
ganz entlegene und zum Teil binnexotische Inseln polnischer Zukunft
zu präsentieren, die sicher bleibende Erinnerungen hinterlassen
werden – bei Gästen wie Gastgebern.

Jochen