Die Afd und das Hambacher Fest

Seit einigen Jahren versuchen die AFD und ihr nahestehende  Kreise um die Werteunion das Hambacher Fest und seine Traditionslinien für sich zu vereinnahmen.
Dagegen hat der Freundeskreis Hambacher Fest den sehr lesenswerten Blog hambacherfest1832.blog erstellt, der sich zum Ziel gesetzt hat sich gegen die Vereinnahmung des Hambacher Festes durch rechtsnationalistische Kräfte zu wehren.
Übrigens ist der Hauptinitiator, Ulrich Riehm im Jahre 2016 mit Politische Radreisen durch die Pfalz geradelt.

Hierzu hat die Wochenzeitung der Freitag in der Ausgabe 24/2019 eine interessante Reportage von Nik Afanasjew, unter dem Titel: Die sanfte Rechte, veröffentlicht, den ich Euch sehr empfehlen möchte.
Hier ein kurzer Auszug:
„Das neue „Hambacher Fest“ ist nicht der erste Versuch, Extremisten salonfähig zu machen. Der Hass versteckt sich hier gut zwischen lauter netten Rednern.“
„Im zweiten Jahr hintereinander steigt an diesem Tag das „Neue Hambacher Fest“. Neben der „Patriotenwanderung“ zum Schloss besteht es aus dem „Kongress für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa“, der tags darauf stattfindet. Initiator der Veranstaltung ist Max Otte. Fondsmanager, CDU-Mitglied und AfD-Sympathisant, der auch die AfD-nahe Erasmus-Stiftung leitet. „Wenn das, was wir hier machen, Rechtspopulismus ist, dann ist es das eben!“, ruft Otte seinen Mitstreitern dieser Tage einmal zu. Stürmischer Applaus.“

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