Rad-Tagebuchaufzeichnungen

Bernd

Auf was lasse ich mich da bloß ein? „Bauernkriege, Reformationen und Revolutionen im südwestlichen Zipfel in der Pfalz“ Welche Bezüge habe ICH zur und in die Pfalz?. Einige wenige „olfaktorische“ vermutlich. Mir eher mehr oder weniger unbekannte, bisher vorurteilsbehaftete Grau-Burgunder. Immerhin. Dennoch fühlte ich mich bei den historischen Anlaufpunkten der Routenbeschreibung abermals leicht „ertappt“. Blicke verschämt auf die lang zurückliegenden grauen Flecken meines schulischen Geschichtswissens und Politisierung in den Siebzigern des vorigen Jahrhunderts zurück.

Nussdorf? Nichts! Speyer? Ein wenig Dom. Ein bisschen Bischofssitz. Landau? Isar in der Pfalz? Mmmh. Französische Revolution? In „großen Linien“ doch klar! Was diese aber mit der Pfalz zu tun? Jacobiner, Schwarz-Rot-Gold: Hambacher Fest. Für einen Bundes-Republikaner doch wohl keine Frage! Aber verdammt noch mal. Wo findet der Hamburger mit dem Finger auf der Landkarte Hambach? Deutsche Revolution 1848 Frankfurt, Römer, Robert Blum. Na Bitte. Steif und festes Grund-Geschichts-Wissen. Leuchttürme in deutscher Geschichte. Werde nun eine Woche den Pfälzer -Lichtstrahlen folgen um näheres zu „erfahren“. Alles „ohne Gewehr“.

Denke: Reisen sind die Geburtshelfer von Gedanken. Leben ist durch die Zeit „reisen“. Eine einwöchige Fahrradtour ist wie ein kleines Stück davon…Samstag 10:47 Hamburg Hbf. Werde „der Neue“ in einer Gruppe sein, die sich größtenteils bereits durch Thomas Bosnien Reise her kennen. Vorsichtige Annäherung mit innerer Küstenhaltung: Kiek mol behott in.

Mannheim. Radübernahme. Traumwetter. Rhein aufwärts. Fähre nach Altrip. Erfahren, dass an diesem Ort – alta ripa ‚hohes Ufer‘ -unter dem römischen Kaiser Valentinian, kurz notiert, im Jahr 369 das Kastell Alta Ripa gegründet wurde. Logische Konsequenz: Einquartierung und Rast hinterm Deich im Hof. Randvolle Schorlen im Halbliter „Römer“ erleichterten sowohl das Kennen Lernen, als auch die die ersten Intros über die „gesellschaftliche und politische Situation am Ende des 18. Jahrhunderts in Deutschland, Überblick: Auswirkungen der französischen Revolution in der Pfalz (1789-1849)“ Da wollen wir in fünf Tagen per Pedes durch? Krönender Abschluss Deutsche Literatur: Schillers Glocke, rezitiert von Thomas Vater Karl-Heinz. „Fest gemauert in der Erden“ Um Mitternacht eher ein gegenteiliges Gefühl. Brauche nach dem langen Tag die leichte Horizontale.

„Von der Stirne heiß, rinnen muss der Schweiß“. „Indian Summer“ in der herbstlichen Pfalz. Regenkleidung hat diese Woche kein Chance mit himmlischer Feuchtigkeit in Berührung zu kommen. Leicht bekleidet. Unvergessliche, sinnliche Eindrücke am Rhein auf dem Treidelpfad entlang und durch die vollreifen Rebstöcke zu radeln. Inmitten schwerer, süßlich herber Schwaden Schmetterlinge! Schmetterlinge? Leicht vernebelt steigen Klänge der „Proletenpassion“ in mir auf. Bilder Sensenschwingender Bauernhaufen Das langsam anschwellende Dröhnen der Landsknechtstrommeln. Flattern erregter „Bundschuhfahnen“. Gedankenverloren zieht mich die Gruppe mit in die Domstadt Speyer. Geschichte springt, wenn man sich Zeit für Gedenk-Tafeln einräumt , von den Haus- und Domwänden regelrecht auf einen herab. Was für eine Zeit? Enteignete Bistümer. Bischöfe, die während der revolutionären Wirren nur noch durch Wachen begleitet – begrenzt auf den Dom – jedoch nicht mehr in der Stadt residieren durften. Hinweg gewehte Zeit. Hinweg gewehte Revolutionen. Tiefe Spuren in deutscher Geschichte. Noch tiefer in die Jahrhunderte blickend: Kaisergrüfte. An die frische Luft. Die Gegenwart holt uns ein und die nächste Schlacht ruft. Immer leicht bergan geht’s zu zum Weingut Hochdörffer, unsere nächste Unterkunft. „Die Spezialitätenplatte“ wartet bereits auf uns.

Gedanken zum Thema „Aufstand und Revolution in der Pfalz“

Gedanken zum Thema „Aufstand und Revolution in der Pfalz“Die Reise in die Ostslowakei steht bevor und ist inzwischen ausgebucht. Doch auch meine zweite politische Radreise des Jahres rückt näher. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und ein paar Fragen zum Ursprung und der Motivation meiner Pfalztour 2012, die vom 22.9. bis 29.9. stattfinden wird, notieren. In wenigen Tagen wird hier außerdem ein längeres Interview mit Hellmuth G. Haasis erscheinen. Vorbeischauen lohnt sich.

Wie kam ich zu dem Thema?

Vor zwei Jahren sprachen mich – während einer Bildungsreise durch Bosnien – Hamburger Teilnehmende an: Zeig uns doch mal Deine Pfalz!“ Darüber dachte ich nach. Einfach nur so die schöne Landschaft, den Wein, die Esskultur, die Burgen und der Betzenberg, dass ist zwar alles schön, aber das reichte mir nicht. Ich grübelte über historisch-politische Themen, die was mit der Pfalz zu tun haben und erinnerte mich an einen Aufsatz, den Friedrich Engels über den Pfälzer Aufstand 1849 geschrieben hatte und an ein Seminar vor Urzeiten am Otto-Suhr-Institut zum Thema „Aufstand und Rebellion in der deutschen Dichtung“ mit Agnoli und Bauer. Damals öffnete mir das Seminar einen anderen Blickwinkel auf die deutsche Geschichte. Von nun an begab ich mich auf die Suche nach Geschichten des Widerstandes gegen die Obrigkeit in der Pfalz und wurde fündig.

Was entdeckte ich?

Viele verborgene Schätze aus der Geschichte von unten: Dass in Bergzabern und drum herum gleich nach der französischen Revolution mutige BürgerInnen Rathäuser besetzen und kurze Zeit später eine Republik ausriefen und – aus republikanischem Internationalismus – die Assoziierung mit dem republikanischen Frankreich forderten und bekamen, war mir nicht bekannt. Viele Dörfer schüttelten damals durch eigene Kraft ihre feudalistischen Ketten ab, verteilten Wald und Fluren unter sich auf. Andere schützten ihr Hab und Gut vor den Franzosen, in Weyer bei Edenkoben wurde eine neu gegossene Kirchenglocke vor den Franzosen versteckt. Ich war häufig im Dahner Felsenland im Urlaub, aber dass zum Beispiel Fischbach das erste Dorf Deutschlands war, welches sich befreite, erfuhr ich erst jetzt.
Auch insgesamt begriff ich mehr und mehr, wie durch die Geschichtsschreibung der Sieger, in diesem Fall des deutschen Nationalismus nach 1849 unter preußischer Führung, die freiheitliche Geschichte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zugeschüttet wurde und bis heute wird. In meiner Grundschule und später im Gymnasium wurde mir der Kampf um die Ideale von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit in meiner Heimat nicht nur vorenthalten. Es gab weder pfälzische Demokraten noch Verständnis, was eine bürgerliche Revolution gegen eine feudale Weltordnung eben so mit sich bringt: In der aktuellen Ortschronik meines Dorfes Rheingönheim wird die Zeit kurz nach der französischen Revolution als „Annektion“ beschrieben. Ich zitiere:

„Die Versteigerungen (kirchlichen und feudalen Grundbesitzes nach der Revolution, d. A.) geschahen ohne Zustimmung der ehemaligen Besitzer. Der französische Dieb war reich geworden. Die Eigentümer von Kirchengut warten noch heute auf Entschädigung. Recht bleibt Recht – Unrecht bleibt Unrecht! Es darf sich niemand wundern, dass sich bei der pfälzischen Bevölkerung ein besonders stark ausgeprägter Hass auf die Franzosen aufbaute. Dieser konnte erst nach Ende des 2. Weltkriegs langsam abgebaut werden.“ (aus. www.rheingönheim-info.de/wegdurchdiezeiten/1792-bis-1810.html?start=2)

O la la, jetzt wurde mir klar, welch große Aufgabe es ist, hier ein differenziertes, demokratisches Geschichtsverständnis zu entwickeln.

Zur Aktualität des Themas: Zum Beispiel zur Bewertung des Hambacher Festes von 1832

Geschichte wird, jenseits historischer Quellen, von jeder Generation immer wieder neu geschrieben. Das ist auch im Falle des Hambacher Festes so. Lange Zeit totgeschwiegen, wurde es nach dem 2. Weltkrieg allmählich aufgewertet und als Geburtsstunde der Deutschen Demokratie interpretiert. Dabei wird es als Manifestation für ein vereintes und freies Deutschland dargestellt. Ausgeblendet bleibt der soziale Protest als eine Ursache der Unzufriedenheit. Vor allem in den Dörfern waren große Teile der Bevölkerung bitterarm, ausgequetscht von bayrischer Zollpolitik und Besitzbürgern. Zeugen der Unzufriedenheit sind zahlreiche, öffentlich ausgehängte Beschwerdebriefe. Viele hatten nicht einmal das Geld für den Fuhrwagen, der sie hätte nach Hambach bringen können. Auch auf dem Fest gab es Kundgebungen mit Forderungen nach Gerechtigkeit. Es waren vor allem Männer aus diesen verarmten Schichten, die dann 17 Jahre später, im Jahre 1849, mittlerweile in Turnervereinen vereint, bereit waren, auch mit der Waffe die Republik zu verteidigen. Die Ausblendung der Frage der sozialen Gerechtigkeit hat Geschichte. Damit sind wir inmitten der aktuelle Debatte zum sozialen Gehalt des Freiheitsbegriffes.
Ausgeblendet bleibt ebenfalls der internationale republikanische Geist, der im Jahre 1832 bereits in der Unterstützungsbewegung für die aufständischen Polen sichtbar wurde und dann 1849 in ganz Europa zu einer republikanischen Bewegung gegen den Obrigkeitsstaat entwickelte. Es hat sie überrascht, so eine Teilnehmerin meiner politischen Radreise im September 2011 nach dem Besuch der Ausstellung im Hambacher Schloss, das die Erklärungen ausschließlich Deutsch und nicht auch in Englisch oder Französisch sind.

…Und warum könnte das Thema speziell für die Pfälzerinnen und Pfälzer interessant sein?

Die kleine Provinz Pfalz war vor 150-200 Jahren ganz vorne in der demokratischen Entwicklung Deutschlands. Es gibt zahlreiche Beispiele von PfälzerInnen und Pfälzer, die mit ihren Familien, über Jahrzehnte hinweg, für eine demokratische Zukunft in Freiheit und ohne Armut gekämpft haben. Leider wissen wir heute viel zu wenig über diese mutigen, was ganz Neues wagende Vorfahren.
Wir PfälzerInnen haben ein Bedürfnis, uns nichts gefallen zu lassen, obrigkeitsstaatliches Reglementieren kommt hier nicht gut an. Es gibt eine eigenständige pfälzische Geschichte des Widerstands gegen Fremdbestimmung, für Solidarität untereinander und für Selbständigkeit. Die Werte, für die sich damals nicht wenige Vorfahren mit Entschiedenheit eingesetzt haben, auch mit ihrem Leben oder der Flucht aus der Heimat, sind keineswegs abgegolten – sondern hochaktuell. Was hat sie damals so mutig werden lassen, für die Idee von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit mehr zu riskieren als wir heute?

Buchankündigung: “Der Freiheit kurzer Sommer” von Diana Ecker

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der letzten Pfalztour werden sich sicher noch daran erinnern, wie sie in Nußdorf historische Freiheitslieder sangen oder wenige Kilometer weiter in Landau die Protokolle der Jakobinerclubs in den Händen hielten. Die Pfalztour wird in ein paar Monaten in ähnlicher Form wiederholt, aber am Sonntag, den 23.09.2012 wird es etwas Neues geben.

Um 19 uhr wird im Rhodten Adler (wer es genau haben möchte “Rhodter Adler” ist der exakte Name) eine Lesung stattfinden. Diana Ecker wird aus ihren Buch “Der Freiheit kurzer Sommer” lesen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Pfalztour 2012 und weitere Interessierte auf eine Reise mitnehmen auf Mathilde Franziska Annekes Spuren durch die pfälzisch-badische Revolution von 1849.

Am 25. Juni – also in wenigen Tage – erscheint das Buch im verlag regionalkultur.

buchankündigung: der freiheit kurzer sommer von diana ecker

der freiheit kurzer sommer von diana ecker

Bislang hatte ich noch nicht die Gelegenheit, das Buch zu lesen. Deshalb bat ich die Autorin darum, etwas dazu zu schreiben, wie es zu diesem Buch gekommen ist, was natürlich prompt beantwortet wurde:

Schreibende Frauen in der Geschichte interessieren mich seit vielen Jahren, insbesondere solche, die sich für die Rechte der Frauen einsetzten. Mathilde Franziska Anneke, über deren Biographie und Schriften ich eines Tages “stolperte”, gewann für mich aber noch einen besonderen Reiz: In “Mutterland. Memoiren einer Frau aus dem badisch-pfälzischen Feldzuge 1848/49″ * stieß ich darauf, dass sie in der Region, in der ich aufwuchs und lebe, einen kurzen Sommer lang politisch wirkte. Damals, Mitte Mai bis Anfang Juli, ritt sie mit achttausend überwiegend aus der Pfalz stammenden Männern durch meine Heimat, vom übermächtigen preußischen Heer verfolgt und zum Kampf für die Freiheit entschlossen.
Ich war zutiefst beeindruckt davon, wie diese Menschen damals ihr Leben für die demokratischen Grundrechte einsetzten, die uns heute so selbstverständlich sind.
Die Person Mathilde Franziska Annekes bewegte mich, mehr als eine Ahnung davon bekommen zu wollen, was damals geschah. Als ich sogar von ihr zu träumen begann, war klar, ich mußte mich auf den Weg machen. Er begann direkt vor meiner Haustür…

*tende 1982, Münster

Ich freue mich auf den Abend mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Radreise und freue mich auch über alle anderen, die der Lesung in Rhodt beiwohnen werden. Bis dahin soll auch noch eine Rezension folgen und wer nicht so lange warten möchte, findet als kostenlosen Download weitere Infos in der Verlagsinfo zum Buch.

Notizen vom Hambacher Schloss am 180. Jahrestag

Ich ging mit meiner Tochter von der Hambacher Schlossstraße kommend, hinauf aufs Hambacher Schloss am 180. Jahrestag. Ein großes Familienfest, eine Zeitreise war angekündigt. Es empfingen uns Hochradfahrer, Frauen und Männer in historischer Tracht und ein Männerchor. Die Menschen strömten hinauf, wie vor 180 Jahren in Massen. Schade nur, dass der Geist der Hambacher kaum ums Schloss wehte. Im Gegenteil: Das historische Tanzensemble tanzte höfische Tänze, die Meistersinger sangen wunderschön, aber rebellische Lieder aus dem Vormärz waren kaum dabei. Wir hörten eine Geschichte über die Bedeutung der Männerchöre für die damalige Freiheitsbewegung. Offen blieb, in welche Tradition sich die Meistersinger selbst stellten , in die der Roten oder Schwarzen Männerchöre? Auf alle Fälle war Ihnen der Kommerz wichtig, dreimal wurde während der Aufführung auf ihre käuflich zu erwerbenden CDs gelenkt. Leider fiel die Lesung von Michail Krausnick, der eine Biographie über Johann Georg August Wirth geschrieben hat, aus. Vom rebellischen Geist der damaligen Zeit war nichts zu spüren, dabei gäbe es viel zu diskutieren über den Zustand Europas heute, die soziale Frage und über das, was uns in Deutschland zusammenhält. Warum wurde kein Workshop angeboten, in dem über die Forderungen der Hambacher nachgedacht wird und auch den Brückenschlag zur heutigen Situation hätte hergestellt werden können. Es hätten sich bestimmt Interessierte gefunden. Ich wünsche mir für die Zukunft ähnliche Volksfeste, aber mit weniger höfischem Biedermeier und mehr rebellischen Liedern aus dem Vormärz, aufrührerischen Reden und – auch aktuellen – politischen Diskussionen. Man darf dies uns Demokraten ruhig zumuten!

Politische Radreisen in den Medien: mdmagazin

Mehr Demokratie e. V. widmet sich – wie könnte es bei dem Namen anders sein – der Bürgerbeteiligung, Verbesserung des Wahlrechts und natürlich der direkten Demokratie. Am 1. Oktober ist die diesjährige dritte Ausgabe des Mitgliedermagazins erscheinen. Das Titelthema lautete “Wie weiter mit der Demokratie in Europa?” und kann kostenlos auf der Seite von Mehr Demokratie e.v. heruntergeladen werden.
Diese Empfehlung kommt nicht von ungefähr: Im Vorfeld der diesjährigen Pfalzreise hatte ich ein interessantes Gespräch mit Neelke Wagner, in dem es um den Hintergrund meines politischen Bildungsurlaubs auf Spuren der Demokratie in der Pfalz ging und ich freue mich, dass es mit der treffenden Überschrift “Auf den Spuren Der Demokratie” im Mitgliedermagazin von Mehr Demokratie auftaucht. Freundlicherweise wurde mir der Artikel als pdf zu Verfügung gestellt. Bei dieser Gelegenheit noch einmal vielen Dank an die Autorin.

Vorbereitung für die Pfalzreise im Juli 2013

Die Vorbereitungen zu unserer Radtour im Juli gehen in die Schlussrunde. Wir sind optimistisch, dass sich das Sommerwetter stabilisieren wird. D.h. packt Badesachen mit ein, es gibt kleine, versteckte Seen im Pfälzer Wald, die auf uns warten! Insgesamt haben sich bislang 13 Personen angemeldet, zwei-drei freie Plätze gibt es noch für Kurzentschlossene!

Nun einige wichtige Merkposten bzw. Bitten. Beachtet bitte folgendes!

Wie kann ich mich inhaltlich vorbereiten?
Zum Einlesen eignet sich einen Augenzeugenbericht von Friedrich Engels, der 1849 in die aufständische Pfalz reiste und u.a. über die feiernden, „schoppenstechenden“ Pfälzer schrieb.
Desweiteren empfehle ich 2 Bücher von Hellmut G. Haasis:
Morgenröte der Republik“, die linksrheinischen deutschen Demokraten 1789-1849, Ullstein-Verlag
Volksfest-Sozialer Protest und Verschwörung“, 150 Jahre Hambacher Fest, Wunderhorn-Verlag.
(Beide Bücher gibt es nur noch antiquarisch!)

Wie der Text von Friedrich Engels wurde per Mail auch ein Interview mit Hellmut G. Haasis, welches ich vor einem Jahr mit ihm führte, verschickt. Übrigens radelte Hellmut letztes Jahr mit!

Impressionen und touristische Infos aus der Pfalz findet ihr unter: www.pfalz-touristik.de.

Natürlich ist die inhaltliche Vorbereitung kein Muss!

Zur Leitung der Radreise
Ich freue mich sehr, dass ich als Co-Leiterin Susanne Gärtner gewonnen habe. D.h. mit zwei Leitungspersonen, gemischt geschlechtlich, ist eine super Betreuung während der Reise gewährleistet. Susanne ist eine erfahrene (außerschulische) Bildungs-Pädagogin, sie kommt ursprünglich aus dem Hunsrück und lebt derzeit in Dresden. Susanne will später vielleicht eine ähnliche Tour durch ihre Heimatregion unternehmen.

Stichwort: Was sollte ich mitnehmen auf meine Radreise?
Da wir ohne Begleitfahrzeug radeln, sind Gepäcktaschen ein Muss. Falls ihr keine wasserdichten habt, zwei große blaue Mülltüten, herumgewickelt um die Gepäcktaschen, sichern auch vor Nässe.

Bitte reist mit Helm, unser wichtigstes Gut braucht speziellen Schutz! Gegen Reibungswunden am Hintern hilft eine Radlerhose plus ggf. eine spezielle Creme. Die Creme bringe ich mit! Ich habe mir auch Handmanschetten zugelegt, damit die Handballen geschont werden. Gegen unangenehmen Schweiß in den Augen schützt ein einfaches Stirnband aus Stoff. Auch wenn wir keine Gipfeltouren unternehmen und in der Regel nicht mehr als 3-4 Stunden täglich auf dem Rad sitzen, unterwegs sollte der Griff zur Trinkflasche (mindestens ein Liter!) möglich sein. Insbesondere bei den Abfahrten macht es Sinn, eine Sonnenbrille zu tragen; sie schützt vor Fliegen etc… Wir werden keine offiziellen Termine haben mit Anzugspflicht etc., d.h. normale Freizeitklamotten sind absolut ausreichend. Nehmt bequeme Schuhe mit für das Rad, angenehm sind solche, die wenig schweißtreibend sind. Bettwäsche und Handtücher werden in unseren Quartieren für uns zur Verfügung gestellt werden.

Nur wenige möchten ein Rad ausleihen. In Kooperation mit www.fahrradverleih-suedpfalz.de gibt es die Möglichkeit zur Ausleihe von. 24 Gang Tourenrädern zum Preis von ca. 90.- Euro. Für NachzüglerInnen bitte ich um Rückmeldung bis zum 20.6., danach geht die Bestellung raus.

Stichwort An- und Abreise
Wie im Programm angegeben, treffen wir uns am Sonntag, den 14.7. um 17:00 Uhr am Bahnhof Edesheim (Pfalz), südlich von Neustadt/Weinstrasse. Falls es Anreisende mit dem Auto geben sollte, ist es auch möglich, gleich direkt zum Weinhotel Kienle in Burrweiler zu fahren und dann ggf. mit dem Rad nach Edesheim zu kommen.

Wichtig ist, dass ich weiß, auf wen ich nicht am Bahnhof warten soll!

Bereits die Fahrt durch die Weinberge nach Burrweiler wird ein Erlebnis werden!

Für Anreisende mit dem Rad ein Tipp (und zugleich eine Anekdote): Bitte verlasst Euch nicht zu sehr auf eure Navis! Im letzten Jahr radelte ein Teilnehmer, gesteuert von der frisch veröffentlichten Apple-Navigation, ins Stille Tal inmitten des Pfälzer Waldes. Als der Weg endete, stellte er fest, dass es dort kein Edesheim gibt, mittlerweile war auch die Funkverbindung abgebrochen. Die Wirtin eines Ausflugslokals rief mich dann an, und sagte mir, dass ein Teilnehmer meiner Radreise abgekämpft und verunsichert bei ihr sei und auf Hilfe wartet. Zum Glück hatten wir einen Autofahrer dabei. Über die Totenkopfstrasse wurde er – aus den Tiefen des Pfälzer Waldes – zu uns geholt.

Abreisen werden wir von Weißenburg/Elsass. Wichtig und gut ist, dass Räder sehr gut in Pfälzer Nahverkehrszügen zu transportieren sind.

Zum Radeln selbst
Beim gemeinsamen Radeln werden wir gemütlich durch die Landschaft schaukeln, so dass alle gut mitkommen. Es wird immer wieder die Möglichkeit geben, Teilstrecken mit dem Zug zurückzulegen, die Räder können i.d.R. umsonst mitgenommen werden, Gruppentickets sind sehr günstig! Für diejenigen, die auch einmal länger radeln möchten und auch mal Bergpässe erklimmen möchten, gibt es spezielle Strecken oder auch Sonderfahrten. Ich werde gerne die BergradlerInnen begleiten, während meine Kollegin Susanne eher die gemütlichen RadlerInnen begleiten wird.

Stichwort Übernachtung
Wenn nicht von mir speziell darauf hingewiesen wurde, werden alle, wie gewünscht, in Einzel bzw. Doppelzimmern untergebracht sein. An der Weinstraße werden wir 4 Nächte im Weinhotel Schlossberg nächtigen; anschließend sind wir zwei Nächte in Weißenburg/Elsass untergebracht. Beide Unterkünfte wurden von mir getestet und für gut befunden.

Wie war die Sommertour 2013?

Draußen vor dem Fenster schlängelt sich der Rhein durch das Rheintal, das Rheinische Schiefergebirge durchschneidend, Richtung Koblenz und Köln, gleich werden wir die Loreley passieren. Ich sitze im Zug mit Rad, Helm und Gepäck Richtung Berlin, aber meine Gedanken sind noch in der Pfalz. Bei der Abschlussbesprechung in unserer netten Unterkunft (Moulin de la Walk) in Wissembourg hatte ich der Gruppe bereits gesagt, dass ich auch in 2014 wieder eine Tour durch die Pfälzer Landschaft und Rebellionsgeschichte anbieten möchte. Es hat mich ermutigt, dass die Teilnehmenden durchweg das Konzept (Geschichte von Unten, alle Sinne ansprechen, mit dem Ausflug in die Rebellion der jüngeren Südpfälzer Kletterriege gegen ihre Vorgängergeneration) sehr gut fanden. Es gelang auch, Brücken und Analogien zu Demokratiebewegungen heute (Stuttgart 21, Occupy) zu schlagen. Alle mitwirkenden Historiker und Ortschronisten tragen das Konzept mit und bereichern es. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön bei Rolf Übel, Michael Martin, Helmut Seebach, Gerd Nichterlein und an die einzige Dame neben der Historikerriege: Colette Moog! Die Gruppe selbst gefiel mir durch ihre Neugier am Thema vom ersten bis zum letzten Tag, viele brachten ihre Gedanken und Ideen ein, auch zu aktuellen politischen Auseinandersetzungen. Wiederum eine sehr angenehme und gemeinschaftlich agierende Gruppe, ich werde sie vermissen! Bevor die TeilnehmerInnen selbst zu Wort kommen, noch drei Anmerkungen meinerseits:

Die landschaftliche Schönheit der Pfalz, dieses Mal insbesondere kurz hinter Frankweiler Richtung Albersweiler, lässt mich krippeln… Und: Wir begegneten immer wieder Kostproben des Pfälzer Humors. Beispiel gefällig? Als ich Straßenreinigungskräfte in Annweiler nach dem Weg zum städtischen Friedhof befragte, fragten sie zunächst zurück: “Ist es dafür nicht noch “ä bissl” zu früh”? Die urige Gastfreundschaft vom Wirt und Winzer der Erlenmühle in Edesheim sollte jeder selbst erleben! Solche Pfalzbotschafter wünsche ich mir! Trinkgeld wollte er kaum annehmen, da musste ich ihn schon überreden. Welch angenehmer Charakterzug zu der sich auch entlang der Weinstraße breitmachenden Abzockerriege aus Winzern, Gastronomen und Hoteliers.

Und was sagen die TeilnehmerInnen selbst:

“Mir hat gefallen: Die feinsinnige und kräftige Mischung von Zweirädigkeit, märchenhafter Landschaft und Erwerb von Kenntnissen früher demokratischer Kämpfe: Die Südpfalz als eine wichtige Wiege freiheitlicher Errungenschaften.” (Michel)

“Mir hat der sanfte Wind der Pfälzer Berge gefallen und die Ruhe. Und die sympathische Gruppe, in der jeder Einzelne ein Auge für Alle hatte. Außerdem: Geschichtliche Zusammenhänge vor dem 20. Jahrhundert verstehen zu lernen, aufs Neue, lange nach dem Schulunterricht. Danke Dir, Thomas!”

“Mir hat gefallen, dass die Gedanken frei sind, geäußert werden, fliegen und gemeinsam zu neuen Erkenntnissen, Hoffnungen führen können und das Thomas das vorangetrieben hat.”
(Regina)

“Die Ausblicke auf die Landschaft.”

“Mir hat gefallen, dass die Pfälzer sich leidenschaftlich und/oder pragmatisch für Demokratie und Europa eingesetzt und wir als Gruppe daran angeknüpft und mir allen Sinnen genossen haben.”
(Olli)

“…dass ich mich jeden Tag in der Gruppe wohler gefühlt habe.”
(Beatrice)

“dass wir mit interessanten Lokalhistorikern (Übel, Martin und Seebach) diskutieren konnten.”
(Hermann)

“…die politische Sensibilisierung, Aktivierung, Motivation in lockerer, entspannter Form, einhergehend mit körperlicher Aktivierung und handfesten leiblichen Genüssen. ..dass das alles machbar ist…”
(Ralf)

“Rebellion in der Pfalz. Mehr als Saumagen. Erweiterung des eigenen Horizontes. Tolle Diskussionen, aber keine Rebellion in der Gruppe, kein Haufen. Wir haben wunderbar und demokratisch diskutiert. Wundervolle Bereicherung.”
(Lutz)

“Die Mischung aus geistiger und sportlicher, sowie kommunikativ-sozialer Betätigung, eingebettet in landschaftlich wie kulinarisch zutiefst ansprechender Atmosphäre.”
(Dirk)

“…eine spannende politische Zeit auf neue Art und Weise vor Ort kennen zu lernen. Sehr gute Referenten, jeder mit unterschiedlichen Vorzügen.”
(Josef)

“Die Mischung zwischen: in schöner Landschaft radeln und gleichzeitig die politischen Verhältnisse der französischen Revolution in der Pfalz zu erfahren, das alles hat mich begeistert. Dazu kam die unglaublich nette Gruppe. Danke Thomas und Susanne.”
(Christa)

“Eine Reise, die meine Bildungslücke von einem Kapitel in der deutschen Geschichte von einer anderen Seite belichtet hat. Eine wunderbare Landschaft und eine sehr nette Gruppe. Alles mit Humor serviert. Vielen Dank Thomas und Susanne.”
(Gertrud)

Viele wollen wiederkommen, dass freut uns Pfälzer!

Aufführung Salztrippler Anno 1857

Politische Radreisen freut sich sehr über die Kooperation mit geschichtlich interessierten Kulturvereinen in Dörfern, welche Stationen unserer rebellischen Spurensuche sind. So traten während der Herbstreise 2013 in Rumbach die Salztripplerinnen auch für uns auf:

video-salz

In Queichhambach waren wir zu Gast in Hellmut Seebachs Kulturscheune beim 2. Hambacher Fest.

Die Vorzüge angeblich schlechten Wetters

Bei der vierten politischen Radtour erwischte es uns: Über Deutschland lag ein stationäres Tief. Es versorgte uns in Staffeln mit Niederschlägen. Aber miese Regenwetterlaune hatte keine Chance, hatten wir doch Diana unter uns. Sie machte uns auf die Vorzüge angeblich schlechten Wetters aufmerksam. Auf meine Bitte hin beschrieb sie die Vorzüge des Regenwetters.

Samstagmorgen, 14. September 2013, Rumbach.

Natürlich wollen wir Sonne!
Regentropfen, so fein, dass man sie besser hören als sehen kann, knistern leise und stetig auf den Blättern der Bäume, dem Gras, den verwelkenden Herbstblumen. Ich stehe auf der Terrasse unserer Unterkunft. Höre ich genau hin, so kann ich die stete Melodie erlauschen, gleichmäßig, vertrauensvoll monoton, darin eine tiefe Ruhe.

Drinnen Betriebsamkeit. Thomas hat das Wetter gegoogelt, das nützt auch nichts.

Später sehe ich Naturbilder, die man nur dann so sehen kann:
Dunstverhangene Bergrücken, manchmal die Gipfel umkrönt. Oben, auf einer Wiese hinter einem Regenschleier, Pferde, still grasend. Nebelschwaden auf engen Waldwegen, in die wir eintauchen. Graue Fetzen, verfangen über einer steil abstürzenden Schlucht. An einem Waldrand reißt, unerwartet, der Himmel auf, wenn auch nur für Augenblicke. Grau ist er überall: grauweiss, aschegrau, schmutziggrau, grünstichiggrau, silbergrau, grauschwarz und manchmal, aber nur ein- oder zweimal, dahinter ein weisssilbernes Glimmen. Und dazu schweben Gerüche in der feuchten Luft, duften überall ein bisschen anders nach Herbst, verhalten nur und immer feucht, aber soviel Thymian habe ich noch nirgendwo gerochen. Die Straßen alter Dörfer gehören uns, während sich der tiefe Himmel über uns aufspannt. Heute jagen die Dorfbewohner nicht mal einen Hund raus! Nebenbei, Ansichten von Häusern der letzten Jahrhunderte. Mit etwas Phantasie kann ich in der Sozial- und Kulturgeschichte dieses Landstriches lesen.

Aber wir machen doch eine politische Radreise!
In Rinnthal, am Defilee, wie Friedrich Engels den Engpaß betitelt, wo das Gefecht zwischen den Freischärlern und der Übermacht der Preußen tobte, sammeln wir uns am versteckten Gedenkstein. Rolf Übel, der Historiker, hält einen Stegreifvortrag. Damals, als es frühmorgens losgeht und schließlich die acht jungen Freischärler sterben werden, ist ein trockener Sommertag. Die Gärten, die Wiesen, die Wälder, sie riechen nach Heu, Verheißung und Angst, stelle ich mir vor. Uns kühlt der Niesel, schärft den Verstand, und kein Sonnenstrahl lenkt uns wärmend ab. Auf dem Annweiler Friedhof schüttet es gar aus allen Kübeln. Thomas hält den Schirm, nachdem die Buchstaben zu verschwimmen beginnen, während ich aus meinem Buch lese.

Viel später noch an diesem Tag, nachdem wir den 2. Hambacher Freiheitsbaum mit unseren Wünschen bestückt haben, uns von Helmut Seebach zum Nachdenken und Diskutieren haben anregen lassen und die gegrillten Würstchen gegessen haben, noch einmal so ein Bild:
In pechschwarzer Nacht trutzt, durch Regenschleier hindurch, inmitten von Flammenfarben der Trifels. Wer es nicht glaubt, muß selber zum Gut Hohenberg radeln.

Diana Ecker

Alla Hopp!

Liebe Interessierte an meinen politischen Radreisen,

beide Pfalzreisen im ausgehenden Jahr haben mir viel Zuspruch gebracht. Viele der Teilnehmenden sagten mir, dass sie unvergessliche Eindrücke gewonnen haben. Auch die Resonanz in den Dörfern, die wir besuchten, war großartig. Andrea Kindelberger in Rumbach trägt sich mit den Gedanken, für uns ein historisches Solotheaterstück, die „Grit“, aufzuführen und Helmut Seebach fragt an, ob wir wieder in seine Kulturscheune nach Queichhambach bei Annweiler kommen, um mit ihm das Hambacher Fest in seiner rebellischen Tradition zu feiern! Kurzum, auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Radreise in die Pfalz geben und zwar vom 12.-18.5.2014!
In wenigen Wochen wird das Programm fertig sein. Zunächst werden wir 4 Tage in Rumbach im geräumigen Landhaus im Blumeneck direkt am Radweg nächtigen, bevor wir uns dann an die Weinstraße begeben, wo wir unser zweites Quartier beziehen. Sternförmig werden wir von beiden Quartieren unsere landschaftlichen, kulinarischen und historischen Erkundungen unternehmen. Ich freue mich, als Co-Leiterin Irmgard Stamm gewonnen zu haben. Irmgard war bei meiner Herbsttour 2013 als Teilnehmerin dabei. Sie wird durch ihren Blick als Volkskundlerin und profunde Kennerin der Badischen Revolution von 1848-49 auf alle Fälle eine Bereicherung sein.

Zum ersten Mal wird die Radreise 2014 in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz stattfinden. Das ermöglicht zumindest in Rheinland Pfalz die Anerkennung der Reise als Politischer Bildungsurlaub. In wenigen Wochen weiß ich, ob und wie die Anerkennung auch für TeilnehmerInnen aus anderen Bundesländern möglich ist.

Im TeilnehmerInnenpreis enthalten ist dieses Mal durchweg Halbpension, ÜN in Doppelzimmern (Einzelzimmer gibt es für einen Zuschlag), Halbpension, Reiseleitung inkl. politisches und kulturelles Bildungsprogramm, Weinproben, Organisation Radausleihe.

Bitte melden Sie bei mir über meine Mailadresse ( Thomashandrich1 [at] aol [punkt] com ) Ihr Interesse an.
Für diejenigen, denen die Reise einfach zu teuer ist, gibt es die Möglichkeit, die Reise günstiger zu buchen. Ich möchte nicht, dass Interessierte deshalb nicht buchen. Bitte setzen Sie sich in diesem Fall direkt mit mir in Verbindung!

Mit herzlichen Grüßen, oder wie mer in de Palz sagt: Alla hopp!

Ihr Thomas Handrich