Liebe Freunde und Interessierte von Politische Radreisen!

Auch im kommenden Jahr wird es wieder Politische Radreisen geben. Schwerpunkte werden die beiden Reisen  nach Pommern (Polen) bilden, dazu werde ich – zum 2. Mal – auf Entdeckungsreise durch Rheinhessen gehen. Hierzu gleich mehr!

Zunächst einige Sätze zu mir

„Enjoy the limit“, dieser Satz meines chinesischen Freundes wird mir auf meinem Weg durch‘s kommende Jahr Orientierung geben. Leser meiner Webseite (politische-radreisen.de) werden bemerkt haben, dass ich die Reisen dieses Jahres bislang nicht dokumentiert habe. Zu voll war der Terminkalender und „nebenher“ wollte ich dies nicht tun.

Im Rückblick hatte ich zu viel angepackt in den letzten beiden Jahren. Neben den Politischen Radreisen arbeitete ich als Bildungsreferent hauptberuflich und freiberuflich, als Politikwissenschaftler schrieb ich über die Ursachen des Polnischen Rechtspopulismus und ging hierzu auf Vortragsreisen, war im Fundraising für ein Berliner Krankenhaus aktiv und beriet – wie bereits seit 10 Jahren – Roma-Initiativen in Tschechien und der Slowakei. Irgendwann war dann der Akku so ziemlich leer.

In Konsequenz habe ich neue, jüngere Menschen für das Team von Politische Radreisen gewonnen. Alina Voinea unterstützt mich bei den Verwaltungsaufgaben sowie Anne Waninger und Sofie Koscholke bei der Vorbereitung und Durchführung der Reisen. Des Weiteren werde ich für 2018 kein neues Konzept für eine neue Radreise bzw. zu einem neuen Thema entwickeln und anbieten, sondern Bewährtes durchführen.

Meine Bildungsarbeit will ich reduzieren, lediglich jeweils im Dezember 2017 und 2018 sind, gemeinsam mit meiner Kollegin Annette Jensen, in Malente (www.heinemann-bildungsstätte.de)  Workshops zum Thema: „Wege aus der Wachstumswirtschaft“ in Planung.

Mich treibt nach wie vor die Frage um und an, wie wir Alternativen zum bestehenden Vergesellschaftungsmodell entwickeln und stärken können. Die Veränderung des Blickwinkels – von den Rändern her sehen zu lernen – hilft mir dabei, die Defekte unseres Demokratiemodells zu erkennen: Unser Modell ist zum Beispiel außerstande, die große Armut der am meisten diskriminierten Volksgruppe der Roma zu lindern. Ein Besuch im Kosovo (als Experte in einem GIZ-Projekt) verdeutlichte mir vor Kurzem: Durch Wahlen werden korrupte Machtcliquen legitimiert, die vor Ort präsente Internationale Gemeinschaft, viele darunter aus Deutschland, sind eher Teil des Problems und nicht Teil der Lösung. Hierzu und zur Situation der Roma in der Slowakei und im Kosovo möchte ich im kommenden Jahr einiges zu Papier bringen und mich einmischen in die große Politik. 

 

Falls Du/Sie jetzt Lust bekommen hast/haben, geht es HIER zu den geplanten Radreisen für 2018!

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