Kommentare, Meinungen, Impressionen

Am Ende meiner Reisen bitte ich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um ein kurzes Fazit zu den vergangenen Tagen. Sämtliche Meinungen sind hier erlaubt. Hier kommen die Mitreisenden zu Wort.

2015

Mir hat die Radreise sehr gut gefallen; die Themenauswahl war gut und auch meine anfängliche Angst, dass es zu “unsportlich” wird, erwies sich mit der Totenkopfstraße als unbegründet. Der Beginn in Rastatt war sehr eindrucksvoll und zeigte schon dort, wie auch sonst im Lauf der Tour, dass die Themen “Freiheit”, “Frankreich” und im Nachhinein auch aktuell “Flüchtlinge” viel zu wenig aus historischer Sicht betrachtet werden. Mir selbst sind in Bezug auf meine Herkunft und Sozialisation viele Dinge klargeworden. Diese wurden mir zwar vermittelt (Freiheitsgedanke, Obrigkeit mit Skepsis betrachten, Kirche mit Skepsis betrachten aber alles reflektieren), waren aber für mich zunächst nicht begründbar, insbesondere wenn man die historischen Sozialverhältnisse und auch die stark differierende Mentalität der Menschen an meinem derzeitigen Wohnort in Mecklenburg vergleicht. Die frz. Revolution, Napoleon und die Revolution im Südwesten haben mehr Früchte getragen als man gemeinhin wahrnehmen will. 
Das “Freiheitsliedersingen” mit Buffet fand ich richtig toll, wenn auch noch ein paar unbekannte Lieder als Neuheitseffekt gut gewesen wären. 
Ich habe tolle Gespräche geführt und richtig nette Leute, inklusive Dir, kennengelernt. 
Ich hoffe, wir sehen uns wieder. 
Viele herzliche Grüße aus Mecklenburg (hier passiert alles 100 Jahre später …Mit der Freiheit hat es sogar 140 Jahre gedauert)
(Gerhard)

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Die Reise war ganz nach meinem Geschmack: 6 Tage radeln in der wunderschönen Pfalz angereichert mit vielen Hintergrundinfos geschichtlicher Natur! Danke! Besonders interessant war die Erfahrung der zwei Nächte im Kloster in der absoluten Idylle und das an diesen Tagen dazugehörende Programm. Für mich war es toll. Wenn ich zukünftig die Pfade als Insiderin und echte Pfälzerin noch mal abfahre werde, denke ich an die Teilnehmenden zurück. Danke an alle (sichtbaren und unsichtbaren) Freunde!
(Christine)

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Der schönste und beeindruckenste Teil der Reise war für mich das Elmsteiner Tal. Bedrückend und beeindruckend das Museum der Waldarbeiter. Erfrischend der kalte See im Wald. Die lange Anfahrt aus Rastatt: Schön Kilometer machen auf Frankreichs Straßen, dann den Pfälzer Jakobsweg durch den Wald, das wunderbare Tal zur Pfälzerwaldvereinshütte Wolfsschlucht und die frische Weinschorle. Diese war auch bitter nötig um den Schlussanstieg zum Kloster in Esthal zu bewältigen.
(Christoph)

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Durch die Beschaeftigung mit dem Thema Aufstand und Rebellion in der Pfalz, habe ich als Pfaelzerin meine Heimat und deren Geschichte nochmal neu erlebt und schaetzen gelernt! Ich habe einen neuen Zugang und ein ganz anderes Verstaendnis zur Demokratiebewegung hier in der Region gewonnen. Vor allem wurde deutlich wie schwierig es war, das zu erreichen, was fuer uns heute selbstverstaendlich ist und welche Anstrengungen es bedarf die Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft heute steht, zu meistern.
(Ulrike)

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Die diesjährige Reise – meine Dritte – war erneut eindrucksvoll und zeitigte neue und vertraute Sichten, begleitet von teils hochinteressanten Vorträgen und Debatten. Zudem war die Gruppe mit 20 Teilnehmenden sehr munter und von erfrischender Neugier. Mir wird gerade im Rahmen einer solchen “Reisemischung” immer deutlicher: von Rastatt 1849 über Hambach, Französische Revolution bis zu den Bauernkriegen 1525 haben wir einen großen Schatz demokratisch- revolutionärer Tradition zu heben! Wer kannte schon die Heinemannn’sche Stiftung in Rastatt, die inhaltlich dürftige Ausstellung im Schloss Hambach bis hin zu den frühesten menschenrechtlichen Entwürfen der bäuerlichen Aufstände gegen feudale Obrigkeit und inquisitorische Geistlichkeit: gemessen an diversen, dumpfen undemokratischen Erscheinungen ist die Kenntnis dieser wertvollen Geschichte, angefangen im Schulunterricht bestenfalls als äußerst schwächlich bis nichtig zu bewerten.
Mit badisch-pfälzischen Grüßen!
(Michel)

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Anscheinend hatte ich dieses Mal wieder Glück und war bei meinem 4. Rad-Bildungsurlaub mit einer tollen Truppe unterwegs. Wenn die Chemie stimmt, ist das die halbe Miete. Gut gefallen haben mir Vortrag und Führung in Rastatt von Axel Kuhn.
Auch der Abend bei den Naturfreunden mit Flammkuchen und dem Hoffmann-Hammer-Trio war toll.
Von der Radstrecke war der Höhepunkt der Aufstieg zur Totenkopfhütte, natürlich der Schoppe am “Gipfel” und die anschließende Abfahrt in das Elmsteiner Tal. Der Vortrag von Klaus-Jürgen Becker war trotz des anstrengenden Tages zu später Stunde mitreisend. Interessant und spannend waren auch der Ausflug nach Elmstein und der Nachmittag beim Winzer. Insbesondere das Kennenlernen der Pfälzer Spezialität “Schiefer Sack! Der Nachmittag bei Helmut Seebach war für mich noch ein besonderes Erlebnis. Er hat 2001 ein Buch veröffentlicht (Landpartien im Odenwald), dass er mir zeigte, auspackte und dass ich durchblättern durfte. Die beste Unterkunft war das Hotel “Weinberg”. Tolle Aussicht auf Landschaft und das schon zum Frühstück. Zum Schluss noch einen Dank an Dich und Ulrike für das interessante Programm und die kompetente Führung durch die Geschichte der Pfalz von 1789 bis 1849.
(Jürgen)

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Das war ein „echter“ Bildungsurlaub!!! Es war für mich Geschichte zum Anfassen an den Orten des Geschehens. Axel Kuhn hätte ich noch viel länger zuhören können. Rastatt, Kasematten und der Abend bei den Naturfreunden mit dem Hoffmann-Hammer-Trio – toll! Kloster Esthal – Eine eigene, ruhige Welt. Gehört unbedingt zum Programm. Ich wäre auch gerne länger geblieben. Museum der Waldarbeit, Alte Samenklenge, die alte Wappenschiede – einzigartig und total interessant.
Erlenmühle – Klaus Sperling – ein Original. Bauernkriegsmuseum in Nussdorf und bei Helmut Seebach in der Kulturscheune (schade das nur wenige echte Pfälzer anwesend waren) – alles Punkte, für zukünftige Radreisen. Schön waren auch die diversen Lesungen (dürfen auch gerne mehr sein) zu den unterschiedlichsten Themen, die im Programm mit eingebaut waren. Ich selbst habe mir in dieser Woche viel notiert, aber sicher auch einige Infos und Details nicht mitbekommen. Wie könnte man so einen Bildungsurlaub schriftlich zusammenfassen damit man auch Themen nochmals nachlesen kann? Ich finde, wir waren eine tolle Gruppe (es wurde viel gelacht – lag das an der Pfälzer Schorle?) und natürlich auch ernsthaft diskutiert. So hätte ich auch noch eine weitere Woche verbringen können. Fazit: Für mich ein richtig gelungener Bildungsurlaub – auch zum Wiederholen, aber bitte bei niedrigeren Temperaturen!
(Uwe)

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Es war eine sehr schöne Woche mit vielen neuen Eindrücken. Meine Neugierde zum Hauptthema ist befriedigt worden. Die Atmosphäre zwischen den Teilnehmern fand ich sehr angenehm. Eine solche Tour per Rad ist wirklich sehr intensiv. Ein sehr heiteres Moment war der gemeinsame Eisdielenbesuch – alles in allem eine schöne Woche.
(Holger)

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Ich habe die Tour in wunderbarer Erinnerung und danke dir sehr für ein paar unvergesslich schöne Tage! Ich schicke Dir ein paar Zeilen im Anhang – zugegebenermaßen etwas “hingekliert”, da ich sozusagen schon im Aufbruch zu der nächsten Reise bin und dann lange nicht dazu gekommen wäre:
Besonders gut gefallen hat mir die sehr gelungene und ausgewogene Mischung von der Auffüllung erheblicher Wissenslücken hinsichtlich der Zeit zwischen 1789 und 1848/1849 und Radlervergnügen. Dies war vor allem der hervorragenden Organisation und Leitung zu danken, die sehr kompetent war und außerdem flexibel auf die Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer einzugehen wusste sowie es verstand, die Gruppe innerhalb kürzester Zeit zu einer wirklichen Gruppe zusammenzuschweißen. Hervorheben möchte ich auch die hohe Qualität der Vorträge und Führungen, wobei mir da die unterhaltsame, anschauliche und gleichzeitig tiefgründige Vortragsart von Axel Kuhn besonders gefallen hat. Auch die landestypischen Belustigungen, wie die beiden Abende bei den Naturfreunden und der Besuch beim Winzer waren toll! Ich habe meinen Freunden und Verwandten schon viel von dieser Tour erzählt und kann sie nur jedem empfehlen!
(Ruth)

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Uns hat die Tour rundum gut gefallen. Wir waren von der Pfalz landschaftlich und von den Menschen (“Pälzern”), die wir dort getroffen haben, begeistert. Bezüglich der Thematik franz. Revolution haben wir viel dazu gelernt. Richtig gut haben uns die Gruppe und das Miteinander gefallen. Wir denken, dass Du durch Deine Kompetenz als Gruppenleiter einen großen Anteil daran hast, dass wir uns in der und als Gruppe so wohl gefühlt haben.
(Inge und Hannes)

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Lieber Thomas, du weißt, dass ich mit der Radele überfordert war. Trotzdem: Die Reise fand ich richtig gut. Am besten hat mir der Vortrag von dem Archivar über die Pfalz gefallen. Aber auch alles andere war toll. Die letzte Unterkunft war einfach traumhaft. Auch fand ich es sehr schön, dass unser polnischer Freund Przemek mitgefahren ist. Da ich gerade so eine wunderbare Polenreise hinter mir habe, würde ich eine enges Miteinander mit unseren nächsten Nachbarn – wenigstens von Berlin aus gesehen – sehr begrüßen.
(Bärbel)

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Ich hoffe, dass die nachfolgenden Zeilen das sind, was du brauchen kannst und ich meine es wirklich so: Das war der beste Bildungsurlaub, den ich bisher erlebt habe – die Mischung von Bewegung, Erfahrungen im wahrsten Sinne des Wortes, kauzigen Pfälzer/innen, unorthodoxen Historiker/innen, einem gnadenlos guten Organisator und einer in ihrer Unterschiedlichkeit spannenden und netten Radel-Gruppe war einmalig! Besonderen Dank auch für meine „Extrawurst“ bezüglich veganer Verpflegung – ich hätte nie für möglich gehalten, dass eine kurze Anmerkung auf dem Anmeldebogen zu einer so hervorragenden veganen Pfälzer Küche führt!
(Kathi)

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Besonders gefallen hat mir nicht nur die Kombination von historischen Fakten, verbunden mit der Bewegung auf dem Fahrrad, sondern auch die Tatsache, dass wie viel darüber erfahren haben, wie die einfache Bevölkerung in diesen Zeiten gelebt, gearbeitet und sicher auch gelitten hat, mal ein etwas anderer Blickwinkel auf Geschichte und ihren Einfluss auf unser heutiges Leben. Sicher haben wir alle auch viel gelernt über Gruppendynamik und die Trägheit der (Radler) Masse; ich denke 20 Leute ist fast zu viel! Allerdings hätte ich keinen aus unserer Truppe missen wollen- es war wirklich ein prima Team, dass aufeinander achtgegeben, viel diskutiert, gelacht, den ein oder anderen Schoppen geleert und auch in kleinen Krisen bestens zusammengehalten hat- seien es spontane Krankenhausbesuche, oder „Einbrüche” in Eisdielen bei 40 Grad Hitze!! Bedingt durch die Hitze war einiges beschwerlicher als sonst- hier ein großes Lob an Ulrike und Thomas, die die Stimmung in der Gruppe mit viel Feingefühl eingefangen und entsprechend flexibel im Rahmen ihrer Möglichkeiten reagiert haben! Es wurden Alternativen aufgezeigt, wenn „Bergetappen“ anstanden- keiner musste sich überfordern. Ein Hoch auch auf das Netzwerk, dass Thomas sich in seiner Pfalz aufgebaut hat- wir haben eine Menge interessanter Begegnungen mit den liebenswerten Menschen vor Ort gehabt! Bleibt mir nochmals DANKE zu sagen für den sicherlich besten Bildungsurlaub in 27 Berufsjahren!
Noch eine Ergänzung: Das Spiel mit dem „geheimen Freund“ ist eine Superidee! Unbedingt weitermachen!
(Conny)

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Auf Thomas kann frau sich verlassen, was er verspricht hält er: Politische Radreisen mit Thomas bedeutet: interessante Menschen, die über ihren Tellerrand sehen wollen, die es schaffen ein Gruppengefühl innerhalb einer Woche hinzu bekommen. Es ist Spaß, politische Infos/Begegnungen/Orte und die Diskussion darüber, es ist sportliche Aktivität, also ein schon vielseitiges Angebot, wo die Weinverkostung, das interessante gemeinsame Essen, die besonderen Gaststätten, Winzer dazugehört. Danke an Thomas für die viele Mühe und Feinfühligkeit das Alles hin zu bekommen!
(Maria)

2014

In meinen Ohren tummelt sich manchmal noch der Ohrwurm rebellischer Lieder…
(Jörn)

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Mir hat es gefallen, mit Gleichgesinnten eine Kulturlandschaft und ihre Geschichte körperlich zu er-fahren.
(Irmgard)

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An der Radtour hat mich am meisten beeindruckt, dass – trotz der Fülle des Programms – Zeit blieb für spontane Programmeinschübe und für lockeres, freundschaftliches kennen lernen.
(Lore)

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Lieber Thomas,viele Grüße und noch mal herzlichen Dank für eine nachhaltige Pfalzerfahrung und eben auch eine gute Denk-und Redeerfahrung in der Gruppe. Alles Gute für den beginnenden Sommer , ich bin gespannt auf die Hus –Radtour !
(Cornelia)

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An der Radtour hat mich am meisten beeindruckt, dass die Lore während der ganzen Tour nur einmal einen Plattfuß am Rad hatte.
(Eberhard)

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An der Radtour hat mich am meisten beeindruckt, dass manche Leute in der Pfalz sich nach zweihundert Jahren noch über ihre Revoluzzer-Ahnen zu schämen scheinen.
(Eberhard)

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An der Radtour hat mich am meisten beeindruckt, dass mir der Pfälzer Wein wider Erwarten sehr gut bekommen ist.
(Eberhard)

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An der Radtour hat mich am meisten beeindruckt, dass sich in den sechs Tagen innerhalb der Radler-Gruppe eine wirklich ersprießliche und produktive Zusammenarbeit entwickeln konnte.
(Eberhard)

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An der Radtour hat mich am meisten beeindruckt, wie gut die Gruppe zusammengewachsen ist und wie sehr Thomas Handrich bemüht war, Einzelinteressen zu berücksichtigen bzw. seine ursprüngliche Planung neuen Gegebenheiten anzupassen. Ich hab mich „gut aufgehoben“ gefühlt.
(Gudrun)

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Bei dieser Reise war alles drin, was ich mir nach Deiner Anzeige in der taz und dem Blick auf Deine Website vorgestellt habe.Die Reise hat alle Sinne angesprochen und kann in ein paar Sätzen nur andeutungsweise gewürdigt werden:
Aus einer Gruppe von einander zunächst unbekannten Teilnehmern ist unter Deiner und Neelkes humorvollen, respektvollen, umsichtigen und gut strukturierten Leitung (inklusive einem erfrischenden Maß an Improvisation) eine lebendige Gemeinschaft gewachsen (hier noch mal ein herzliches Dankeschön an unsere großartige Gruppe).
Erleben der unterschiedlichen Landschaften (insbesondere auch sehr schön der Gegensatz zwischen der quirligen, z.T. pittoresken Weinstraße im näheren und weiteren Umfeld von Gleisweiler und der Abgeschiedenheit des Pfälzer Waldes um Rumbach und der Möglichkeit durch das Wohnen dort auch die Unterschiedlichkeit dieser Orte zu erspüren.
Gemeinsames Singen von Freiheitsliedern und dem Pfälzerlied – sehr stimmungsvoll auch der Abend mit dem Hoffmann-Hammer-Trio in der Scheune „unseres“ Winzerhofes.
Gut strukturierte Informationen (hier nenne ich zuallererst die prägnanten, lebendigen und gut verständlichen Impulsreferate von Axel Kuhn: wahrlich wunderbare „Leckerbissen“ – habe unbedingt Lust noch die von ihm verfassten Reclamhefte zur Französischen Revolution zu lesen – und z. B. Deine Gegenüberstellung der Chronologie 1789 – 1795 in Frankreich-Elsass und Landau/Südpfalz).
Spannend auch die vielfältigen Gelegenheiten, Historiker aus der Region, Nachkommen von Freiheitskämpfern und AktivistInnen in aktuelleren Konflikten (für mich besonders beeindruckend die betagte Waltraud Bischof aus Rumbach) zu hören und zu sprechen (ungewöhnlich und gut: Geschichte bei Flammekuchen und Pfälzer Wein).
Ganz schön auch, wie Du uns mit den lokalen Gerichten und Weinen bekanntgemacht hast (wir haben sie reichlich genossen) – krönender Abschluss hierbei Zartbitter-Rotwein und zu guter Letzt ein göttlicher Mirabellenbrand aus der Destillerie Pfaffmann (Landau-Wolmesheim).
Wenn ich meine Rückmeldung losgeschickt habe, wird mir bestimmt noch einiges einfallen. Auf alle Fälle war es eine wunderbare Reise, ich hoffe sehr bei Gelegenheit mal wieder mit Dir zu reisen.
Herzliche Grüße
Heinz-Jürgen

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Diese Reise hatte für uns zahlreiche Aspekte, die bereits die Vielfältigkeit und den Abwechslungs-reichtum aufscheinen lassen: den technischen, den touristisch-landsmannschaftlichen, den historischen, den sportlichen und den gruppendynamischen. Insofern war Flexibilität und Improvisationskunst erforderlich.
Technisch sind alle Beteiligten natürlich davon ausgegangen, dass die Reifen ihrer Fahrräder unplattbar sind. Aber dieser Anspruch des Menschen auf das Absolute ist, wie wir spätestens seit Immanuel Kant wissen, nicht einlösbar. Nach ihm besteht das Absolute nur als Idee, die zwar anzustreben ist, die der Mensch aber niemals erreichen wird. Deshalb waren wir bereits zu Beginn der Reise, aber auch im weiteren Verlauf immer wieder mit einem Platten konfrontiert. Sich daraus ergebende Verzögerungen wurden mit Kompetenz und Humor bewältigt.
Wir haben während unseres erstmaligen Aufenthalts in der Pfalz zwei unterschiedliche Landschaften aus dieser Region kennengelernt. Während unseres ersten Quartiers in Gleisweiler das Weinanbaugebiet der Südpfalz mit seinen teils sanft, teils steiler ansteigenden Weinbergen und deren guten Produkten. Ein abwechslungsreicher musikalischer Abend mit vielen aufbauenden Liedern war gut für das Seelenheil. Gleichzeitig lernten wir die Pfälzer Mundart kennen und erlebten die damit verbundenen heimatlichen Gefühle unseres Veranstalters. Wenn man sich heimatlich fühlt, spricht man eben pfälzisch, ähnlich wie ein anderer großer Ludwigshafener, Ernst Bloch, der auch in seinem Exil in den USA „unverkennbar mit dem Akzent (…) (seiner) Landschaft und Heimat“ [Dies berichtet der Literaturwissenschaftler Hans Mayer, in: Ernst Blochs Wirkung, Ffm 1975, S.245]) gesprochen hat. Unser zweites Quartier führte uns in das Dahner Felsenland, faszinierend wegen seines Waldreichtums und der großen Auswaschungen aus dem Sandstein. – Beide Gebiete wären eine zweite Reise in die Pfalz wert!
Die Kombination zwischen informativen und überwiegend gut strukturierten Vorträgen über die historischen Ereignisse in der Pfalz während der Jahre 1789 – 1849 und dem Besuch der dazugehörigen Orte mit dem Rad, machte den besonderen Reiz dieser Reise aus. Der Aufstieg zum Hambacher Schloss ließ mich den Aufbruch von 1832 nachempfinden. Gleichzeitig war aber auch sportliche Aktivität erforderlich, denn die Weinberge waren immer wieder von Tälern unterbrochen, so dass wir ständig auf und ab radeln mussten, für Norddeutsche zum Teil etwas beschwerlich. Bei dem Wechsel des Quartiers gab es aber die Möglichkeit diese Strecke zum großen Teil mit dem Zug zu bewältigen.
Unsere zweite Unterkunft bestand für viele von uns aus mehreren großen Ferienwohnungen in einem Hause. Dies hatte manche Selbstversorgung und zugehörige Küchendienste zur Folge. Zwar wurde anfänglich bekanntes Rollenverhalten sichtbar, aber die Gruppe löste diese „Probleme“ solidarisch und ohne große Diskussion. Vielmehr führte diese Situation zu einer Intensivierung des Kontaktes zwischen den Teilnehmern, was sich auch positiv auf die inhaltlichen Diskussionen auswirkte.
Kritisch anzumerken bleibt aus unserer Sicht, dass das zwar niedlich anzusehende Weindorf Gleisweiler für Fahrradtouren etwas „zu hoch“ lag, so dass zum Abend hin noch ein Berg mit dem Fahrrad zu bewältigen war. An manchen Tagen war das Programm der Radreise sehr dicht, so dass der Eindruck entstand: Weniger wäre mehr gewesen. Als Vorschlag zur Kürzung bleibt nur der Besuch im Bauernkriegsmuseum, da diese Thematik aus dem historischen Rahmen herausfällt.
Ursula und Jochen, zwei ältere Teilnehmer.

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Eine Anzeige in der taz “Aufstand und Rebellion in der Pfalz (1789 – 1849)” erweckte unser Interesse. Aber verbunden mit einer Radreise?! Das hieße mit Bahn + Rad von Hamburg ins Herz der Pfalz, dann radelnd das Land erkunden, Gepäck für eine Woche in den Satteltaschen und sich auf Pannen und Regen einstellen. Wie sollte das gehen?
Es ging sehr gut dank einer ausgeklügelten Quartiersplanung (2 Standorte, von dort jeweils sternförmige Touren) und einer wirklich guten Organisation der beiden Begleiter Thomas H. und Neelke W.
Das Programm hatte 2 Schwerpunkte.
1. Wir sollten uns nochmals in komprimierter Form vergegenwärtigen, welche Beweggründe zum Ausbruch der Französischen Revolution geführt haben, wie die bekannten Forderungen schnell in ein bürgerlich-liberales Fahrwasser gerieten, warum die Pfälzer so an der Verwirklichung der Forderungen hingen und wie mit den Revolutionären später von Seiten der Obrigkeit umgegangen wurde. Spannende Fragen. Eine halbe Woche begleitete uns ein Historiker und was er erzählte blieb wirklich haften – so präzise, knapp und plastisch haben wir beide noch nie ‘Geschichte gehört’.
Der 2. Teil der Woche war eher geprägt durch Dorf- und Familiengeschichten. Vereinzelt gibt es Familien in den Dörfern, deren Vorfahren aktiv oder passiv in das damalige revolutionäre Geschehen eingewoben waren. Sie hatten gekämpft, wurden ins Exil gezwungen oder bekamen Todesurteile. Historiker gaben diesen Erzählungen bei unseren Museumsbesuchen mit Archivmaterial ein breiteres Fundament.
Ein starker Impuls, der die ganze Tour prägte, kam von Thomas Handrich, einem Pfälzer, selbst. Er versucht in den Kleinstädten und Dörfern Menschen zu gewinnen, die noch Geschichten kennen und Dokumente besitzen, um die revolutionäre Geschichte der Pfalz vor dem Vergessen zu bewahren. Wir wurden Zeugen dieser Wiederbelebung durch ein “Öffentlich-machen” vor uns und haben seinen Elan bewundert. Es ist zu hoffen, dass seine Arbeit an Häusern und Plätzen einmal sichtbar wird.
Das klingt alles sehr sachlich. In Wirklichkeit waren wir in einer Gruppe (09/ 2014), die sehr lebhaft war, oft witzig, immer gut gelaunt auch bei Pannen. Ich kann nur Stichworte hinzufügen: Revolutionslieder, Musik, das Pfälzer Essen, der Wein, Wanderung zum Hambacher Schloss und zu den Felsen von Dahn, eine wunderbare Landschaft, die am besten zu Fuß oder mit dem Rad erforscht werden sollte. Die Reise war ein Gewinn.
Kritik? Vielleicht etwas zu viel Programm. Am 5. Tag kommt so etwas wie ein Sättigungsgefühl oder schwindende Aufnahmefähigkeit. Man wünscht sich etwas auszuspannen. Aber dies ist gemessen an einer Woche keine abschreckende Kritik.
Peter und Thea Amos

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Mir ist ein sehr umfangreicher Geschichtsstoff vermittelt worden. Ohne das ich mich (leider) rechtzeitig zu Hause eingelesen und vorbereitet hatte. Aber: Ich bin jetzt dieses Themas (deutsch-französische Revolution) sehr aufmerksam geworden.
Ich finde es sehr effektiv, trockenen Geschichtsunterricht zu vermitteln in Verbindung mit Radtouren, fachlichen Vorträgen, Museen-besuchen, interaktiven Gesprächen, Essen, Wein und Fußballaktionen. Sehr effektiv! Toll!
Willem

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Geschichte lebendig zu lernen, auch durch Quellentexte, zum Teil sehr bewegend.
Geschichte als Teil der Gegenwart zu erfahren, sowohl national/international als auch lokal/persönlich. Die Gruppe mit vielen unterschiedlichen Kompetenzen auf verschiedensten Gebieten.
Die kompetente und zugewandte Gruppenleitung, die guten Ausgleich zwischen Gruppe und Individuen erreicht. Jeder Wortbeitrag wird wertschätzend behandelt. Danke!
.. und wir haben Lieder gesungen, und mein Repertoire erweitert!

Die unterschiedlichsten Aktivitäten der Woche haben mir sehr gut gefallen. Die Mischung aus historisch-politischer Information, sportlicher Aktivität war sehr gelungen. Die Gruppe war nett und harmonisch im Miteinander. Insgesamt ein gelungenes Unternehmen-danke für die Organisation!

2013

lieber thomas,
sehr anregend zu lesen, angenehme erinnerungen kommen in mir auf.
ich muss bloß aufpassen, dass sie nicht rührselig werden. während andere sagen, man könne nicht auf zwei hochzeiten tanzen (geht, wenn zwei schwestern zur selben zeit und im selben raum hochzeit feiern! GEHT DOCH!), wär ich schon froh, ich müsste bloß noch auf 4 tanzen. die 5. wär die pfalz.
aber solange ihr meine arbeiten lesen könnt und wollt, radle ich im geist mit.

auch diesmal wieder der verdammte regen.

BLEIB XOND.

Hellmut

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Liebe Pfalzradler!
Ich fand die Mischung von Theorie und Praxis sehr gut! Mich beeindruckte es am Ort des Geschehens das Vergangene zu vergegenwärtigen, und dies auch im Gespräch mit Leuten, welche sich mit den Quellen auseinandergesetzt haben. Dabei wurde auch liebevoll für das leibliche Wohl mit Pfälzer Delikatessen und netten Unterkünften gesorgt, beste Bedingungen für anregende Gespräche! Habe sehr viele Anregungen erhalten und nette, interessante Menschen kennengelernt!
Allen alles Gute und ich hoffe bis bald
Inge

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Eine schöne Erfahrung für mich: Radreisen können auch ohne Sonne und Wärme, sogar mit Saumagen und Leberknödel, wunderbar sein. Die Tuchfühlung mit Stätten der Rebellion, das Auf und Ab im Pfälzer Wald, die menschlichen Begegnungen – das alles war rundum anregend.

Danke noch einmal für Deine fantastische Arbeit in der Zusammenstellung und Durchführung des Programms! Mit Deiner einschließenden Art im Umgang mit Menschen bist Du dafür wie geschaffen.

Bis demnächst, herzliche Grüße
Ingeborg

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Die Pfälzer waren immer wieder Freiheitskämpfer – viel zu wenige wissen davon, auch in der Pfalz! Auf unserer Fahrradtour haben wir die Landschaft und den Wein genossen, und dabei hoffentlich auch ein Netz geknüpft und verstärkt zwischen denen, die demokratische Traditionen pflegen wollen.
Bodo

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Lieber Thomas,
wenn ich auch nur kurz dabei war, ist meine Bilanz unserer Radreise durchweg positiv.

Ich habe mit interessierten und informierten Leuten die Geschichte aus ihrer Beschaulichkeit in die Gegenwart heraufgeladen, dabei meine Sicht geschärft und korrigiert. Und bestätigt gesehen, daß in scheinbar abgelegenen Gegenden etwas los ist, wenn mit den Menschen etwas los ist – wie in Rumbach.
Danke für diese Einblicke!

Herzliche Grüße
Irmgard

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Mir hat gefallen: Die feinsinnige und kräftige Mischung von Zweirädigkeit, märchenhafter Landschaft und Erwerb von Kenntnissen früher demokratischer Kämpfe: Die Südpfalz als eine wichtige Wiege freiheitlicher Errungenschaften.
Michel

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Mir hat der sanfte Wind der Pfälzer Berge gefallen und die Ruhe. Und die sympathische Gruppe, in der jeder Einzelne ein Auge für Alle hatte. Außerdem: Geschichtliche Zusammenhänge vor dem 20. Jahrhundert verstehen zu lernen, aufs Neue, lange nach dem Schulunterricht. Danke Dir, Thomas!

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Mir hat gefallen, dass die Gedanken frei sind, geäußert werden, fliegen und gemeinsam zu neuen Erkenntnissen, Hoffnungen führen können und das Thomas das vorangetrieben hat
Regina

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„Die Ausblicke auf die Landschaft

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Mir hat gefallen, dass die Pfälzer sich leidenschaftlich und/oder pragmatisch für Demokratie und Europa eingesetzt und wir als Gruppe daran angeknüpft und mir allen Sinnen genossen haben
Olli

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… dass ich mich jeden Tag in der Gruppe wohler gefühlt habe.
Beatrice

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dass wir mit interessanten Lokalhistorikern (Übel, Martin und Seebach) diskutieren konnten.
Hermann

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die politische Sensibilisierung, Aktivierung, Motivation in lockerer, entspannter Form, einhergehend mit körperlicher Aktivierung und handfesten leiblichen Genüssen. ..dass das alles machbar ist…
Ralf

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Rebellion in der Pfalz. Mehr als Saumagen. Erweiterung des eigenen Horizontes. Tolle Diskussionen, aber keine Rebellion in der Gruppe, kein Haufen. Wir haben wunderbar und demokratisch diskutiert. Wundervolle Bereicherung.
Lutz

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Die Mischung aus geistiger und sportlicher, sowie kommunikativ-sozialer Betätigung, eingebettet in landschaftlich wie kulinarisch zutiefst ansprechender Atmosphäre.
Dirk

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…eine spannende politische Zeit auf neue Art und Weise vor Ort kennen zu lernen. Sehr gute Referenten, jeder mit unterschiedlichen Vorzügen.
Josef

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Die Mischung zwischen: in schöner Landschaft radeln und gleichzeitig die politischen Verhältnisse der französischen Revolution in der Pfalz zu erfahren, das alles hat mich begeistert. Dazu kam die unglaublich nette Gruppe. Danke Thomas und Susanne.
Christa

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Eine Reise, die meine Bildungslücke von einem Kapitel in der deutschen Geschichte von einer anderen Seite belichtet hat. Eine wunderbare Landschaft und eine sehr nette Gruppe. Alles mit Humor serviert. Vielen Dank Thomas und Susanne.
Gertrud

2012

Thomas Handrich hat die Fähigkeit seine Bildungsreisen lebendig und alle Sinne ansprechend zu gestalten. Gerade noch bist du ergriffen und erschöpft von der Radtour durch die herrliche Landschaft, da hältst du schon voller Freude und Stolz die Original-Berichte der Freiheitskämpfer in der Hand. Und kann es ein aktuelleres Thema geben: Während die Aufständischen früher gegen feudale Ordnung aufbegehrten, müssen wir heute auch wieder um das Primat der Demokratie gegenüber den Finanzmärkten kämpfen.
Werner

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Bei der Pfalzreise 2012 hatten wir thematisch eine Luxusverpflegung mit dem absoluten Spezialisten für das Thema, Hellmut G. Haasis, der uns gerne an seinem Wissensschatz teilhaben lies.
Auch der Austausch mit den Stadtarchivaren in Landau, Wissembourg, Kaiserslautern und Bad Bergzabern vor Ort brachten nicht nur alle gewünschten Fakten sondern auch viele Einblicke in persönliche Geschichten der Einwohner in den Revolutionszeiten.
Die beiden Unterkünfte waren sehr gut gewählt, ohne überflüssigen Luxus, mit leckerem Essen und engagierter persönlicher Betreuung.
Thomas Handrich ist es gelungen, mit fester Hand und viel Herz aus den Persönlichkeiten eine Gruppe zu formen. Für mich eine rundum gelungene Bildungsreise. Mein herzlicher Dank dafür an den Organisator!
Joachim

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Gefallen haben mir: Die vielen Weintrauben am Radweg, die Nussbäume im Garten hinter dem Hotel, die Landschaft vor dem aufsteigenden Wald, von den Orten und Begegnungen besonders Weißenburg/Wissembourg – und dort eine altertümliche, typisch elsässische Brasserie.
Hellmut

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Ich habe mit Thomas Handrich 2012 zwei Radreisen gemacht: Die Tour zu den Roma in der Ostslowakei und die Pfalzreise. Die Touren sind sehr unterschiedlich und haben zugleich viel Gemeinsames: Ich habe jede Landschaft mit ihren Besonderheiten kennengelernt und eine tolle Zeit mit interessanten Menschen verbracht.
Ronald

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An der Pfalzreise mit Thomas Handrich hat mir gefallen, dass er mir meine Heimat, die wechselhafte Geschichte und die regionalen Besonderheiten auf eine mir neue Art vermitteln und mich in vielerlei Hinsicht beeindrucken konnte. Die Radreisen wie auch die Lehreinheiten sind gut vorbereitet und bereichernd. Sein gutes Gespür für die Reisegruppe sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Tolle Orte, gutes Essen und Erkenntnisse sind garantiert. Gutes Wetter ist ein willkommener Bonus, aber gar nicht so wichtig.
Oliver

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Die Reise in die Pfalz ist mir in sehr guter Erinnerung. Sie war ein Highlight für mich im vergangenen Jahr, an welches ich oft und gerne zurück denke.
Die politische Pfalzreise mit Thomas Handrich ist eine aufregende Symbiose zwischen politischer Bildung mit Diskurs, kulturgeographischem Erleben einer modernen und attraktiven Weinregion und sportlicher Aktivität auf Spaßniveau, und das alles in einer freundlichen und entspannten Atmosphäre, immer in Reichweite eines guten Tropfens. Konzept und Umsetzung stimmen. Diese Cuvée ist einzigartig und kann in vollen Zügen genossen werden!
Hasso

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An der Reise hat mir gefallen, dass ich als ehemaliger Weltradler und als einziger Niederländer das Vergnügen und die Ehre hatte mit deutschen Radfahrern unter freundlicher und gebildeter Begleitung von Thomas Handrich durch die Pfalz zu radeln. Für die Qualität der Organisation kann ich nur meinen Hut ziehen. Beim Vorwärts fahren mit dem Rad hatte ich die Gelegenheit zurück zu blicken auf die Prinzipien der Grundrechte von 1848 und die Idee des allgemeinen Willens von Rousseau (La volonté générale) und auf das Widerstandsrecht bei Unterdrückung, welches in der französisch-amerikanischen Menschenrechtserklärung von Marquis de Lafayette von 1789 festgehalten wurde.
Robert

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Mir hat gefallen, dass der Reiseleiter immer für die Teilnehmer ansprechbar ist, umgekehrt aber jeder die Möglichkeit hat, sich aus der Gruppe herauszuziehen.
Christoph

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An der Pfalzreise mit Thomas Handrich hat mir gefallen das Radfahren durch die wunderschöne Natur der Pfalz, Weintrauben essen, so viel man will, Saumagen essen und das man nebenbei über die Geschichte der Pfalz und ihre Aufstände erfährt.
Jana

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Ich war zum ersten Mal in meinem Leben in der Pfalz und habe mir fest vorgenommen, wiederzukommen, denn auf der Politischen Radtour gab es wirklich viel zu sehen und zu hören. Die Landschaft ist sehr vielfältig: Berge, Wälder, Weinberge, mittelalterliche Städtchen – alles da.
Ich fand es auch toll, dass man, je nachdem, wie fit man als Radfahrer war, selbst bestimmen konnte, welche Strecke man fährt oder ob man lieber den Zug nimmt, so dass die Tour auch für weniger geübte Radler( wie z.B. ich es bin) hervorragend geeignet ist.
Und last not least muss auch das politische und kulturelle Rahmenprogramm lobend erwähnt werden. Ich habe nicht nur viel Interessantes aus der ‘Revolutionszeit’ der Pfalz erfahren; es gab auch Liederabende, Weinproben, Grillabende…
Ich würde jederzeit wieder mitradeln (und werde es vielleicht in diesem Sommer auch wieder tun).
Sabine

2011

Für mich war es eine Auffrischung / Erinnerung an geschichtsträchtige Ereignisse, die eine nicht unwesentliche Rolle zur Bildung eines deutschen Staates gespielt haben und…ich war beeindruckt von der landschaftlichen Vielfalt dieser Region und genoß den Rebensaft der heimischen Winzer.
Burkhard

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Wer die Pfalz mit deren Geschichte, Landschaften, Weinen, Saumagen und Leberknödel nur mit Altkanzler Kohl in Verbindung bringt, ist ein armer Tropf!
Wir hatten das Privileg, diese Region per Rad von ihrer interessantesten und einer ihrer schönsten Seiten entdecken zu dürfen, was mich immer noch mit Dank erfüllt. Die Weinberge sind per Rad zwar nicht ohne, aber wer den optimalen Sonnenstrahleneinfallwinkel dem Wein (und sich selber) gönnen möchte, muss dafür auch bereit sein, in die Pedalen zu treten. Ein paar mehr lebende/lebendige Widerständler (im positiven Sinne) täten der Pfalz bestimmt gut! Weiter so!
Karin

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Die Radtour durch die Pfalz war wieder ein ‘Rundumgutpaket’ ,sehr gut organisiert, spannendes Thema, abwechslungsreiche Landschaft, nette Teilnehmer.
Sabine

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Gerne denke ich an die schöne und interessante Reise in die Pfalz zurück. Hiermit möchte ich mich nochmals bedanken und freue mich jetzt schon auf die nächste Tour. Herzliche Grüße.
Rita

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