Pommern Mai 2018 – Reiseberichte

Das Besondere an dieser Reise war…

„Die gelungene Verbindung von körperlicher und sportlicher Aktivität (Radfahren) und geistiger Betätigung über Wissensvermittlung und Reflexion.

Etwas (ausschnitthaft) über ein Land (Polen) kennenzulernen „von unten“; also weniger abgehoben theoretisch, sondern beispielhaft an Projekten, Orten der Erinnerung, Einrichtungen mit dort aktiv Engagierten.

Sichtbar machen polnischer Geschichte, besonders der Nazi-Zeit und danach an   Erinnerungsorten, Denkmälern, baulichen Überresten und mit Erzählungen von Zeitzeugen.

Von der Moderation den Fokus der Betrachtung und Diskussion nicht nur auf Ereignisse und deren geschichtlichen und politischen Einordnung sondern auch auf das Erleben, die psychologische Verarbeitung und die sozialen Auswirkungen von Geschehnissen.

Nicht nur Analyse der aktuellen politischen Situation, Symptomen der polnischen und gesamteuropäischen Krise sondern auch Suche nach Alternativen der Gegenwehr von unten.“

(Klaus)

 

wie das Thema transportiert wurde! Und zwar durch den intensiven Kontakt mit Zeitzeugen/lokalen Akteuren/unmittelbar Betroffenen

Es gab die Möglichkeit für die Teilnehmer*innen, diese Personen hautnah zu befragen und      dadurch Informationen zu gewinnen und gute Beispiele kennen zu lernen, Anregungen zu erhalten.

gute Auswahl und Vorbereitung der Akteure/Zeitzeugen

Art des Zusammenspiels zwischen Infos über Fakten/theoretische Auseinandersetzung und das Treffen mit den Menschen

die Kombination Politik – Fahrrad – Gruppendynamik

„familiäre“ Atmosphäre in der Gruppe und zwischen Leitung und Teilnehmenden

Gute Radtouren, tolle Reiseleitung, interessante Runden, einheimische Erklärungen, polnische Landschaft. Vielen Dank!

Die Kombination an inhaltlicher Auseinandersetzung und Bewegung – radeln – an der frischen Luft

Polnische Sprache hören können. Die polnischen Gäste haben frei und unbefangen geredet und es wurde gut übersetzt.

Die sehr schöne Umgebung an beiden Unterkunftsorten. Die Kontakte/der Austausch mit polnischen Gästen.

Das leckere polnische Essen

Die sehr persönlichen Mitteilungen einzelner Teilnehmer*innen über die Auswirkungen von Flucht und Vertreibung der Eltern und Großelterngeneration auf sie selbst.

(Emelie)

 

Die offene und herzliche Haltung und Art und Weise der Bewirtung und Betreuung durch Frau und Herrn Koslowski. Das Vertrauen, uns in die persönliche Befindlichkeit einzubeziehen, was der gesellschaftliche und politische Wandel für Maciej A. und Piotr K. bedeutet. Die köstlichen Abendessen. Bei all der Sorge um die rechtspopulistischen Manipulationen der zur Zeit politisch Mächtigen, die Bereitschaft einzelner zu erleben, eigene Initiative zu leben und in die Tat umzusetzen, zum Beispiel Michal Kaliniak und auch wieder das Paar Koslowski. Privat hat mich meine eigene Anpassungsleistung beeindruckt, was die straffe Organisation und fast lückenlose Aktivität durch Radeln, Reden, Essen, Organisieren, Packen anbelangt.

(Sabine H.)

 

Die Vielfalt war für mich Besonders: hinsichtlich Referenten, Teilnehmer, Programmpunkte und Einrichtungen, die wir besucht haben. Die Fähigkeit der Gruppenleitung, alle Teilnehmer*innen gleichwertig mit einzubeziehen und das Entstehen einer Gruppe zu fördern

Mich hat der Oberst und sein Engagement für die lokale Geschichte sehr beeindruckt.

Liebevolles Aussuchen und Organisation der Unterkünfte und der besuchten Ortschaften.

Möglichkeiten des Kontaktes zu Einheimischen und des Austausches untereinander.

Ein freier Nachmittag zur individuellen Gestaltung , sogar Unterstützung und Anregung zum Reiten.

Netter Kontakt zu den beiden Gruppenleiter*innen.

Polen „erleben können“, nicht nur Theorie studieren.

Intensive und emotionale Auseinandersetzung mit der Vergangenheit der eigenen Großeltern

(Maria)

 

Ja, die Reise war eine wunderbare Melange aus dem Erleben der Landschaft und Natur, den Begegnungen mit Menschen, die hierher gehören mit ihren so unterschiedlichen Leben, Funktionen, Ideen und das Besondere, alle mit einem speziellen Bezug zu Deinem Leben, Thomas – und doch so vielfältig, dass sie sich uns geöffnet haben mit Wünschen, Ängsten, sogar mit ins Unreine Gesprochenem – das habe ich sehr geschätzt – und dafür Danke.

Persönlich, ganz persönlich ist mir auch der Wunsch erfüllt: hab` mich verbunden mit dem Land meiner Vor-Mütter und Väter – ohne Groll – mit dem Herzen. Und auch das erfüllt: Das Verbinden mit den Menschen der Reise-Gruppe – das Freuen über die Unterschiedlichkeit sogar.

(Sabine T.)

 

Nette Leute, interessante Vorträge, tolle Radtouren, sehr gute Organisation der Reise –Danke!

Eine tolle Reise durch die geschichtlichen und politischen Gegebenheiten Polens. Eine Gruppenreise, die tolle Möglichkeiten bietet, mit interessanten Menschen in den Gedankenaustausch zu treten. Eine herrliche Kombination von Naturerlebnissen, Gaumenfreuden und interessanten Gesprächen. Nach anstrengendem Radeln eine Zeit von Ruhe, gutem Essen und Besinnung.

(Susanne)

 

Radeln in Natur wie in der Kindheit (60iger Jahre), zum Bespiel der Feldlerche; Begegnung mit Mader*innen, unglaublich schönes Maiwetter, mehr Verständnis für Geschichte aus der Perspektive der polnischen Nachbar*innen.

Die Reise war ein besonderes Erlebnis, weil einfach alles gestimmt hat: das Wetter, die Unterkünfte, das Essen, die Gruppe, das Miteinander. Ganz besonders hervorheben möchte ich die Begegnungen mit den Menschen, die die Leiter uns vorgestellt haben und die wir befragen konnten. Die Radtouren, die wir zu den verschiedenen Orten unternommen haben, haben mir sehr gut gefallen. Beide Leiter*innen waren kompetent und unwahrscheinlich engagiert, und den ganzen Tag ein tolles Programm zu bieten. Und letztendlich, dass sich niemand verletzt hat.

Das Kennenlernen einer neuen Region in Europa mit Vergangenheit und Gegenwart. Gute anschauliche Vorträge mit anschließenden informativen Diskussionen und den Teilnehmenden und Vortragenden.

Die Besonderheit an der Weiterbildung war die Präsentation der Geschichte durch Augenzeugen, lokale Historiker und das Kennenlernen der polnischen Gegenwart durch Entscheidungsträger im heutigen Polen. Sie haben die Situation des heutigen Polens uns plausibel verdeutlichen können. Dabei wurde klar, dass die Transition vom Kommunismus vor 1989 noch längst nicht abgeschlossen ist. Es fehlte vielleicht ein Vertreter der PiS, um deren Initiative sichtbar werden zu lassen.

Ich bin schon viel mit Gruppen durch Länder gereist, aber noch nie habe ich derartig viel nichtsichtbares Hintergrundwissen historisch und aktuell über ein Land erfahren. Auch die Fülle und Vielfalt der Infos waren beeindruckend. Danke für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung

(Katinka)

 

Für mich war besonders, das Einheimischen eine Stimme gegeben wurde, wodurch nicht wir „unser Bild“ über Polen entwarfen, sondern sie uns halfen, Polen bzw. die polnische Situation jetzt zumindest bruchstückhaft zu erleben. Ich konnte dadurch mein Verständnis über die Solidarnosc korrigieren. Besonders war, dass ich eine (unerwartete) kameradschaftliche Gemeinschaft erleben konnte. Jede(r9 konnte frei – ohne schief angeschaut zu werden – seine auch kontroversen Ansichten äußern. Es war niemand rechthaberisch.

(Ina)

 

Für mich war besonders die wunderbare Landschaft im Frühling mit vielen Tieren und besonders Vögeln (Störche, Lerche, Pirol, Kuckuck, Schwalben) beim Radfahren zu erfahren. Besonders war auch für mich die Art und Weise der Leitung im Team. Die Disziplin der Gruppe (pünktlich losmachen) musste sich erst entwickeln.

(Renate)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s