Auf eine Zigarette mit Christoph

Das Interview mit Christoph sollte den Auftakt bilden zu einer Interview-Reihe im Rahmen der Radreise (mehr dazu siehe unten). Am 24.9. in Bad Bergzabern standen wir etwas Abseits der Gruppe und Christoph mir Rede und Antwort:

Wir haben jetzt einmal ein Bildungsprogramm und auch das Radprogramm gehabt. Wenn es nach Dir ginge: Was sollte in den nächsten Tagen verstärkt betrieben werden.

Christoph: Das Radprogramm.

Hast Du Dir ein bestimmtes sportliches Ziel gesetzt. Einen bestimmten Stundenschnitt oder eine bestimmte Distanz?

Ich möchte eine Bergetappe fahren. Die Letzte.

Was erwartest Du von den nächsten Tagen?

Hoffentlich gutes Wetter, dass ich mal so ein bisschen ins Radrollen hineinkommen und ansonsten kann es so weiter gehen wie bisher.

Wenn das Wetter nicht besser wird, machst Du Dir da Sorgen?

Überhaupt nicht. Da weiß ich, dass dann etwas Kreatives eingeschoben wird.

… inzwischen drei Monate vergangen. Viel ist seitdem passiert. Ich möchte gerne noch folgendes wissen: Was ist Dir besonders in Erinnerung geblieben?

Die letzten Meter zum Gipfel des Totenkopf, das war mein persönlicher Achttausender. Das heißt, ich musste alle meine Energie aufwenden um mein persönbliches Ziel zu erreichen. Und natürlich der Einsatz an Axt und Säge vor dem Grillen am letzten Abend, der Sieg in letzter Sekunde am Kickertisch gegen Bochum und nicht zu vergessen der Moment, als Schreiberling Oliver und Wattenscheid-Fan Werner bei der Abfahrt vom Johanniskreuz an mir vorbei rasten mit Glückshormonen im Gesicht und dem Ausruf: “Mann ist das geil!”

Hintergrund: Dieses Interview sollte eigentlich im Rahmen der Pfalzreise 2012 erscheinen. Wie sich aber schnell herausstellte, blieb nach den Interviews – verteilt auf sechs Tage der Reise – nicht die Zeit für das Abtippen und Online-stellen. Nach der Tour holte mich der Alltag ein und die Texte ruhten zunächst als Audio-Datei und dann als Textdokument. Die Unmittelbarkeit der Situation und die quasi ungefilterte Wiedergabe von Eindrücken der Teilnehmer (Teilnehmerinnen bleiben von den Interviews verschont) ist damit natürlich hinfällig. Doch so gibt ersatzweise die Gelegenheit noch einmal nachzufragen.

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2 Gedanken zu „Auf eine Zigarette mit Christoph

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